Vortrag: Darmpolypen, ist das gefährlich?
Darmpolypen sind Schleimhautvorwölbungen, die vor allem im Dickdarm auftreten. Sie bereiten anfangs meist keine Beschwerden und sind zunächst harmlos. Manchmal können sich aus solchen Polypen allerdings bösartige Tumoren, also Darmkrebs, entwickeln. Dr. Stanislaus Reimer, Schwerpunktleiter Gastroenterologie am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim, informiert in seinem Vortrag über Diagnostik und Therapie
Dr. Reimer erläutert in seinem Vortrag, wie
man Polypen erkennt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. In seinem
Vortrag stellt der erfahrene Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie
kurz die verschiedenen Formen von Polypen vor und nennt die Risikofaktoren, die
die Entstehung von Polypen beeinflussen können. „Dazu gehören zum Beispiel die
Ernährung und die Lebensweise sowie das Alter; denn meistens treten Polypen bei
älteren Menschen auf“, so Dr. Reimer. „Bei einer familiären, erblichen
Veranlagung sind allerdings oft auch schon junge Menschen betroffen und dann
gefährdet, Darmkrebs zu entwickeln.“
Der
Gastroenterologe (Facharzt für Magen- und Darmerkrankungen) beschreibt, welche
Symptome auf Polypen hinweisen und welche Diagnose- und
Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Dabei geht er vor allem auf die endoskopische
Diagnostik und Therapie im Rahmen der sog. „Koloskopie“ (Darmspiegelung) ein.
„Dies ist die genaueste diagnostische Methode um die Polypen zu erkennen und
die einzige therapeutische Methode, um diese zu entfernen und damit Darmkrebs
zu verhindern. “, unterstreicht Dr. Reimer. In seinem Vortrag erläutert er kurz
den Ablauf einer Darmspiegelung und geht auch auf mögliche Risiken ein. Im
Anschluss an seinen Vortrag steht Dr. Reimer für Fragen zur Verfügung.
Der
Eintritt für Kur- und Gästekarteninhaber ist kostenfrei, für weitere Gäste fünf
Euro.
Patienten-Informationsveranstaltung
Interessierte, Patienten, Angehörige, Selbsthilfegruppen
Dr. Stanislaus Reimer
Kursaal, Bad Mergentheim


