Künstliches Hüftgelenk (Hüftprothese) – moderne Endoprothetik
Der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks ist heute eines der erfolgreichsten Verfahren der modernen Orthopädie. Vor allem bei Verschleiß (Arthrose) oder nach Verletzungen kann eine Hüftprothese Schmerzen lindern und Beweglichkeit zurückbringen. Durch sorgfältige Indikationsstellung und präzise Operationstechnik erreichen wir im Endoprothetikzentrum Bad Mergentheim hervorragende Langzeitergebnisse.
Bei einer Hüftendoprothese müssen sowohl Hüftkopf als auch Pfanne ersetzt werden. Dafür stehen unterschiedliche bewährte Methoden und Implantate zur Verfügung – ob zementfrei, zementiert oder als Kurzschaftprothese. Mit digitaler Planungssoftware legt der Operateur das individuell passende Verfahren fest, um Ihnen größtmögliche Sicherheit und Funktionalität zu gewährleisten.
Der Film zeigt die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks.
Unser Leistungsspektrum im Bereich Hüftprothetik
- Zementfreie und zementierte Totalendoprothesen (z. B. AESCULAP® CoreHip®, Plasmafit-Pfanne, Keramik-Keramik oder Keramik-HXPE)
- Kurzschaftprothesen für schonendere Eingriffe
- Wechselendoprothetik bei gelockerten, beschädigten oder infizierten Implantaten
- Hüftrevisionen bei Komplikationen oder nach Stürzen
- Zweizeitige Wechseloperationen mit Spacer bei infizierter Prothese
- Einsatz modernster digitaler Planungssoftware
Schwerpunkt: Wechseloperationen mit hoher Erfolgsrate
Neben der Primärversorgung mit einem künstlichen Hüftgelenk hat sich das Caritas-Krankenhaus auf die Wechselendoprothetik spezialisiert. Muss eine Hüftprothese nach vielen Jahren, durch Lockerung oder Komplikationen ersetzt werden, profitieren unsere Patientinnen und Patienten von der umfassenden Erfahrung unserer Operateure.
Ein klarer Qualitätsnachweis: Laut dem Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) liegt die frühe Wechselrate – also das Risiko, dass ein Implantat in den ersten fünf Jahren erneut ersetzt werden muss – im Caritas-Krankenhaus bei nur der Hälfte des bundesweiten Durchschnitts.

Terminanfrage
Sekretariat:
Heidrun Rombold
07931 58-3001
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Individuelle Beratung für Ihr künstliches Hüftgelenk
Viele Patientinnen und Patienten informieren sich heute umfassend über künstliche Hüftgelenke. Doch die Fülle an Informationen – oft widersprüchlich oder von Marketinginteressen geprägt – macht die Entscheidung für die richtige Hüftprothese nicht immer leicht.
In unserer Endoprothesensprechstunde nehmen wir uns daher Zeit für eine persönliche Beratung. Wir berücksichtigen sowohl Ihre individuellen anatomischen Voraussetzungen als auch die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Ihre persönlichen Erwartungen.
Aus der Vielzahl an verfügbaren Implantaten haben wir uns bewusst für bewährte Systeme entschieden:
- Standardprothesen (zementfrei und zementiert) mit jahrzehntelang sehr guten Ergebnissen
- die Kurzschaftprothese, besonders vorteilhaft für jüngere Patienten, mit vielversprechenden mittelfristigen Erfahrungen
- keine Oberflächenersatzprothesen (Kappenprothesen) aufgrund nachgewiesener Risiken wie Metallabrieb oder Pseudotumoren
Unsere Materialauswahl für Hüftimplantate
- Keramik-Keramik-Paarung: Ideal für jüngere Patienten – allergiefrei, verschleißarm und mit extrem geringer Reibung
- Keramik-Polyethylen-Kombination: Moderne, abriebfeste Materialien mit hoher Haltbarkeit
- Keine Metall-Metall-Paarungen: Aufgrund bekannter Probleme wie Abrieb, Ionenfreisetzung oder Allergien setzen wir diese nicht ein
FAQs zum Thema Künstliches Hüftgelenk (Hüftprothese)
Wie erfolgt der Einsatz einer Hüftgelenks-Totalendoprothese (HTP oder H-TEP)?
Wann kommt eine Kurzschaftprothese zum Einsatz?
Welche Vorteile hat eine minimal-invasive Operation?
Wie erfolgt die Implantation einer Hüftprothese?
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