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Ambulante Operationen
Ambulante Operationen

Ambulant und sicher

Bei Ihnen ist eine ambulante Operation vorgesehen? Sie wissen vielleicht, dass wir nicht frei entscheiden können, ob ambulant oder stationär behandelt wird, sondern dass bestimmte Eingriffe auf Grund gesetzlicher Bestimmungen ambulant durchgeführt werden müssen. Ihre Sicherheit steht für uns natürlich im Vordergrund. Im Falle irgendwelcher Komplikationen stehen für ambulante Operationen alle Einrichtungen unserer Klinik der Schwerpunktversorgung wie bei allen stationären Eingriffen zur Verfügung. Sollte wider Erwarten doch eine stationäre Weiterbehandlung notwendig werden, so können wir Sie unmittelbar nach dem Eingriff aufnehmen. Mit diesen Informationen wollen wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Abläufe geben:

Was muss ich im Vorfeld beachten?

Ihr Haus- / Facharzt bekommt von uns einen Arztbrief, in dem wir den medizinischen Befund und die Therapie, so wie mit Ihnen besprochen, erläutern. Das dauert naturgemäß einige Tage. Sie können Ihren Haus- / Facharzt aber schon im Voraus über die vorgesehene ambulante Operation unterrichten.

Bestimmte Medikamente (blutverdünnende Medikamente wie ASS, Plavix, Marcumar und bestimmte Zuckermedikamente) müssen einige Tage vor der Operation abgesetzt werden. Wegen einer entsprechenden Ersatztherapie setzen Sie sich bitte unbedingt mit ihrem Haus- / Facharzt in Verbindung.

Operationen an den unteren Extremitäten gehen mit einem gesteigerten Thromboserisiko einher. Hormonbehandlungen mit Östrogen/Gestagenen (Empfängnisverhütung, Hormonersatztherapie) steigern dieses Risiko. Setzen Sie sich mit ihrem Haus- / Facharzt bezüglich einer Behandlungspause vor der OP in Verbindung.

Wie erfolgen Operationsvorbereitung und Narkose?

Die gesamte Operationsvorbereitung erfolgt bereits im Vorfeld in der Ambulanz, ebenso das Gespräch mit dem Narkosearzt. Die Operation selbst kann in Vollnarkose oder in einem regionalen Betäubungsverfahren erfolgen; hierbei werden nur Becken und Beine durch Einspritzen eines Medikamentes an der Wirbelsäule betäubt oder der Arm durch Einspritzen des Medikamentes in die Achsel.

Wo muss ich am Operationstag hin und was soll ich mitbringen?

Bitte kommen Sie um 7:30 Uhr nüchtern in den Aufwachraum AOP (Zentralgebäude, Erdgeschoß, ganz hinten rechts). Nach der Operation werden Sie noch einige Stunden bei uns sein, bis Ihr Operateur abschließend mit Ihnen gesprochen hat.

Bitte ziehen Sie bequeme Kleidung an, z. B. einen Jogginganzug. Vor allem an dem Körperteil, an dem Sie operiert werden, brauchen Sie weite Bekleidung, damit der Verband oder der Gips darunter genug Platz hat.

Lassen Sie bitte Schmuck und Wertsachen zu Hause und tragen Sie keinen Nagellack auf. Falls Sie Kontaktlinsen oder eine Zahnprothese tragen, müssen diese vor der Operation herausgenommen werden. Bringen Sie deshalb ein Behältnis mit. Wenn Sie an der Hüfte oder den Beinen operiert werden und Geh- stützen besitzen, bringen Sie diese bitte mit, ansonsten werden Ihnen hier welche verordnet.

Eine Kreislaufschwäche oder andere kleine Komplikationen können es erforderlich machen, dass Sie eine Nacht nach der Operation hier verbringen. Deshalb empfehlen wir, dass Sie das Notwendigste, wie Schlafanzug und Zahnbürste, mitbringen.

Was passiert am Operationstag?

Am Morgen des OP-Tages bekommen Sie eine Hautmarkierung der OP-Region mit einem nicht abwaschbaren Stift. Das dient der Sicherheit im Hinblick auf Eingriffs- und Seitenverwechslungen. In der Regel bekommen Sie etwa eine Stunde vor geplantem OP-Beginn ein Beruhigungsmittel verabreicht. Sie dürfen die Tablette mit einem kleinen Schluck Wasser nehmen. Nach einer Weile werden Sie in den Operationssaal gebracht. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie mehrmals nach Ihrem Namen gefragt werden; so stellen wir sicher, dass keine Personen- und Eingriffsverwechslungen passieren. Im Vorbereitungsraum erhalten Sie eine Infusion, durch die auch die Narkosemedikamente eingebracht werden. Der Eingriff erfolgt dann im OP-Saal.

Wenn Sie ein regionales Anästhesieverfahren gewählt haben, haben Sie die Wahl zwischen einem Schlafmittel und Musikhören. Viele Patienten wollen auch den Fortgang, insbesondere arthroskopischer Operationen, am Bildschirm mitverfolgen.

Wo und wie wache ich auf?

Nach dem Eingriff werden Sie wieder in den Aufwachraum gebracht, Übelkeit und Erbrechen waren früher gefürchtete Nachwirkungen der Narkose, sind heute aber sehr selten geworden. Wir wollen, dass Sie postoperativ keine Schmerzen haben und versorgen Sie großzügig mit Schmerzmitteln. Bitte melden Sie sich, wenn Sie dennoch Schmerzen haben sollten. In vielen Fällen dürfen Sie nach dem Eingriff essen und trinken - bringen Sie sich doch etwas zu Essen und Trinken und eventuell Lektüre mit.

Wie geht es weiter?

Nach der Operation bleiben Sie einige Stunden bei uns. Am Nachmittag spricht der Operateur noch einmal mit Ihnen über den durchgeführten Eingriff und überprüft, ob alles in Ordnung ist. Wegen der Nachwirkungen der Medikamente dürfen Sie am OP-Tag auf keinen Fall selbst Auto fahren und auch nicht als Fußgänger am Straßenverkehr teilnehmen. Lassen Sie sich von Angehörigen abholen. Sie sollten bis zum nächsten Tag keine Maschinen bedienen, keine wichtigen Entscheidungen treffen, keinen Alkohol trinken. Die Schmerzmittel für die nächsten zwei Tagen erhalten Sie von uns. Über die Einnahme informiert Sie der behandelnde Arzt beim Entlassungsgespräch. In der Regel werden Sie sich am nächsten Tag um 8 Uhr in unserer Ambulanz zu einer Kontrolle vorstellen, eventuell abweichende Zeiten teilen wir Ihnen mit.

Wer hilft mir bei Problemen?

Nach der Operation sollten Sie zu Hause nicht alleine bleiben. Sollten irgendwelche Probleme auftauchen, ist für Sie der diensthabende Arzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter Telefon 07931 58-0 über unsere Pforte erreichbar. In dringenden Fällen können Sie auch direkt in unsere Zentrale Notaufnahme kommen.

Links

Weiterführende Informationen

http://www.bfo-aktuell.de/
Bundesselbsthilfeverband für Osteoporose

www.deutsches-arthrose-forum.de
Informationsquelle für Arthrosepatienten im Stile eines Forums

http://www.aaos.org
AAOS: American Academy of Orthopaedic Surgeons

http://www.sicot.org
SICOT: Société International de Chirurgie Orthopédique et de Traumatologie

http://www.efort.org
EFORT: European Federation of national associations of Orthopaedics and Traumatology

http://www.aofoundation.org
AO - Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen

http://www.dgooc.de
DGOOC: Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

http://www.orthopaedie-unfallchirurgie.de
Die offizielle Homepage der deutschen Fachgesellschaft für Unfallchirurgie mit Kongressportal des gemeinsamen Jahreskongresses der Unfallchirurgen und Orthopäden

www.dgu-online.de
DGU: Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie

http://www.dgou.de
DGOU: Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie

http://www.hvbg.de
Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (Informationen zur gesetzlichen Unfallversicherung)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?db=pubmed&cmd=search&term=eingartner
aktuelle Publikationsliste von Prof. Dr. Christoph Eingartner

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