Kultursensibles Handeln ist besonders in der Palliativmedizin entscheidend, da Patientinnen und Patienten aus unterschiedlichen Kulturkreisen individuelle Bedürfnisse sowie unterschiedliche Umgangsweisen mit Schmerz, Angst und Kontrollverlust haben. Der achtsame Umgang mit kulturellen Unterschieden und Sprachbarrieren ist eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche palliativmedizinische Therapie und Symptomkontrolle. Anhand eines Fallbeispiels stellt das multiprofessionelle Palliativteam praxisnah therapeutische Maßnahmen und deren Konsequenzen vor. Zusätzlich wird die neue Palliativstation mit ihren modernen Räumlichkeiten im Rahmen der ärztlichen Fortbildung vorgestellt.