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02.03.2026

Großes Interesse beim Tag der offenen Tür in der Geburtshilfe

Mehr als 300 Besucherinnen und Besucher nutzten am Samstag die Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in die Geburtshilfe und die Versorgung von Neugeborenen im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim zu erhalten. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen – mit großem Erfolg.

„Der große Andrang zeigt deutlich, wie hoch der Informationsbedarf rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Neugeborenen ist“, sagte Katja Wilke, Pflegeleitung der Frauenklinik und Initiatorin der Veranstaltung. „Wir schaffen Transparenz, beantworten Fragen und bauen frühzeitig Vertrauen auf. Der direkte Austausch mit den Familien ist uns besonders wichtig.“

Führungen durch den Kreißsaal
Bei acht Führungen durch den Kreißsaal und die Wochenbettstation B2 erhielten die Gäste einen direkten Eindruck von den Abläufen vor Ort. Der leitende Oberarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Sönke Ebert stand gemeinsam mit seiner Kollegin Oberärztin Dr. Sylvia Schößler und dem geburtshilflichen Team um die leitende Hebamme Peggy Bürkle für Fragen zur Verfügung. „Werdende Eltern möchten genau wissen, was sie im Kreißsaal erwartet und welche medizinischen Möglichkeiten wir anbieten“, erklärte Dr. Ebert. „Wir bieten in der Regel am ersten Dienstag des Monats einen Online-Eltern-Infoabend an und informieren außerdem vor Ort im Kurs „Eltern-Info-Plus“. Begegnungen wie beim heutigen Tag der offenen Tür geben werdenden Müttern und ihren Familien aber zusätzlich Sicherheit und stärken das Vertrauen in unsere Arbeit.“

Direkte Nähe zwischen Kreißsaal und Kinderintensivstation
Ein besonderer Fokus lag auch auf der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Geburtshilfe und Kinderklinik. Gerade bei Risikoschwangerschaften und Frühgeburten greifen die Abläufe im Caritas-Krankenhaus eng ineinander. Frühgeborene ab der 32. Schwangerschaftswoche beziehungsweise ab einem Geburtsgewicht von 1.500 Gramm können vor Ort neonatologisch und intensivmedizinisch versorgt werden. Die unmittelbare Nähe von Kreißsaal, OP und Kinderintensivstation ermöglicht schnelle, abgestimmte Entscheidungen im Sinne von Mutter und Kind.

Moderne intensivmedizinische Versorgung
Die Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Saskia Wunderlich informierte auch im Rahmen einer Führung auf der Kinderintensivstation über die neonatologische intensivmedizinische Versorgung und stellte den neuen Transportinkubator vor. „Die enge Zusammenarbeit mit der Geburtshilfe ist entscheidend für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen auf hohem medizinischem Niveau. Wir stimmen uns bereits vor der Geburt eng ab und begleiten die Kinder von der ersten Sekunde an“, betonte Dr. Wunderlich. Der neue Transportinkubator, den die Besucherinnen und Besucher am Tag der offenen Tür begutachten konnten, gewährleistet zusätzlich eine sichere Versorgung bei notwendigen Verlegungen und stärkt die regionale Versorgungsstruktur.

Umfassende pädiatrische Therapie
Die BBT-Gruppe, der das Caritas-Krankenhaus angehört, hat auch das ambulante Angebot am Standort weiter ausgebaut: Mit der Praxis für Kinder- und Jugendmedizin von Dr. Christian Willaschek sowie der Praxis der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Verena Heß-Kluge am MVZ-Standort Caritas-Krankenhaus steht Familien nun ein erweitertes ambulantes Spektrum zur Verfügung – von der pädiatrischen medizinischen Versorgung bis zur psychotherapeutischen Begleitung.

Informationen und Workshops
Großen Zuspruch fanden zudem die praxisnahen Workshops beispielsweise zur Säuglingspflege, den die Studierenden der Hebammenwissenschaften am Lehrkrankenhaus Caritas für die Besucherinnen und Besucher anboten. Die Kinderphysiotherapie des Caritas-Krankenhauses stellte ihre enge Zusammenarbeit mit der Kinderklinik schon ab der Geburt vor. Ebenso präsentierten sich unter anderem die Babylotsin am Caritas-Krankenhaus Lina Krisciuiene mit den „Frühe Hilfen im Main-Tauber-Kreis“ und die hauseigene Interdisziplinäre Frühförderstelle. Außerdem gab es zahlreiche Informationsangebote wie beispielsweise eine Trageberatung und Babymassage-Kurse durch Gina Jürgens von den Milchbärchis, zur Pflege und verschiedenen Pflegeprodukten für werdende Mütter und Säuglinge durch Hebamme Kim Volp sowie zur Still- und Schlafberatung durch Kinderkrankenschwester Anna Menzke und zur Diabetes- und Hypnoseberatung durch Diabetesberaterin und Hypnocoach Ilona Wachter. Externe Informationsstände wie vom DLRG ergänzten das Programmmit Informationen über die Sicherheit von Kindern und Säuglingen im Alltag.

„Der Tag der offenen Tür zeigte eindrucksvoll, wie interdisziplinär und ganzheitlich die geburtshilfliche Versorgung im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim aufgestellt ist“, betonte Dr. Sönke Ebert abschließend. Für viele Besucherinnen und Besucher stand am Ende fest: Hier arbeiten Fachbereiche interdisziplinär auf höchstem Niveau eng zusammen, um Familien vom ersten Moment an kompetent, sicher und persönlich zu begleiten.

 
 

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