29.09.2026
13 Pflegefachfrauen bzw. -männer bleiben weiterhin im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim
Examen geschafft - 20 neue Pflegefachkräfte sowie zwei Anästhesietechnische Assistent*innen und zwei Operationstechnische Assistent*innen starten ins Berufsleben
Drei Jahre Ausbildung, zahlreiche Praxiseinsätze, Unterrichtsblöcke und Prüfungen liegen hinter ihnen: 20 Auszubildende des Kurses 23-26 HG am Caritas-Bildungszentrum des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim haben ihre dreijährige Pflegeausbildung erfolgreich abgeschlossen und das Staatsexamen in der Tasche. Bei der feierlichen Examensfeier in der Aula des Caritas-Krankenhauses wurde der Abschluss gemeinsam mit Lehrkräften, Praxisanleitern, Kolleginnen und Kollegen sowie Familien und Freunden gewürdigt. Auch zwei angehende Anästhesietechnische Assistenten (ATA) und weitere Absolventinnen und Absolventen der Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz (OTA) konnten in diesem Jahr ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss feiern und wurden während der Feierlichkeiten gewürdigt.
„Was Sie heute geschafft haben, ist zum einen Ihre Arbeit und
Ihr Verdienst. Aber es ist auch Teamarbeit Ihrer Klasse und all derjenigen, die
Ihnen Fachwissen, Herz und Verstand in der Ausbildung mitgegeben haben“,
betonte Thomas Wigant, Verantwortlicher Bildungszentren, zu Beginn der Feier.
Er gratulierte den frisch examinierten Pflegefachkräften und erinnerte sie
daran, dass neben dem fachlichen Wissen auch Werte wie Würde, Liebe und
Gerechtigkeit eine wichtige Rolle im Pflegeberuf spielen.
Auch Schulleiter Norbert Stolzenberger blickte auf die
vergangenen drei Jahre zurück. Mit den Worten „Was Mühe kostet, das hat man
lieb“ machte er deutlich, dass der erfolgreiche Abschluss das Ergebnis
kontinuierlicher Anstrengung sei. Drei Jahre lang hätten die Auszubildenden
immer wieder neue theoretische Inhalte gelernt, unterschiedliche Stationen
kennengelernt und sich auf neue Teams und Situationen eingestellt. „Seien Sie
stolz auf das, was Sie erreicht haben“, gab er ihnen mit auf den Weg.
Besonders die Prüfungsphase hatte es in sich: Nach der
schriftlichen Prüfung Ende Juni folgten die praktischen und schließlich die
mündlichen Prüfungen. Die Anspannung war entsprechend groß. Umso größer war die
Erleichterung, als am Tag der mündlichen Prüfung feststand: Alle hatten
bestanden. Stolzenberger erinnerte die neuen Pflegefachkräfte zugleich daran,
dass mit dem Examen das Lernen nicht beendet sei. „Das Lernen wird niemals
aufhören“, sagte er und verwies auf die neuen Verantwortungen, die nun im Berufsleben
auf die Absolventinnen und Absolventen warten.
Pflegedirektor Frank Feinauer hatte ebenfalls Grund zur
Freude: 13 der frisch examinierten Pflegefachkräfte bleiben dem
Caritas-Krankenhaus erhalten. „Das ist wirklich toll und zeigt, dass man nicht
alles falsch gemacht hat“, sagte er mit einem Augenzwinkern. Zugleich ermutigte
er die Absolventinnen und Absolventen, ihre beruflichen Möglichkeiten zu nutzen
und sich weiterzuentwickeln. Von Fachweiterbildungen über Praxisanleitung und
Stationsleitung bis hin zu einem Studium stünden ihnen zahlreiche Wege offen.
„Sie sind starke Pflegekräfte“, betonte Feinauer.
Pflegefachkräfte seien ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung
und würden aufgrund des demografischen Wandels künftig noch stärker gebraucht.
„Sie haben drei Jahre harte Ausbildung hinter sich. Das ist eine gute
Leistung“, gratulierte er den Absolventinnen und Absolventen und forderte sie
auf, ihren Beruf mit Selbstbewusstsein und Freude auszuüben.
Für besonders persönliche Momente sorgte Kursleiter Oliver
Weinmann. Er begleitete die Klasse über die gesamte Ausbildungszeit und ließ in
seiner Ansprache die vergangenen drei Jahre Revue passieren. Von der
Projektwoche in Österreich über gemeinsame Aktionen und die Zwischenprüfung bis
hin zur vierwöchigen Schulstation auf der D1 reichten die Erinnerungen. Auch
persönliche Anekdoten zu den einzelnen Absolventinnen und Absolventen durften
dabei nicht fehlen.
„Drei Jahre ist es jetzt her, als ich Sie zum ersten Mal sah.
Und heute, in diesem feierlichen Rahmen, darf ich Ihnen gratulieren zum
erfolgreichen Examen“, sagte Weinmann. Zum Abschied fand er persönliche Worte
für seine Klasse: „Meine Rede ist nun gleich vorbei, doch eines bleibt – es war
eine schöne Zeit mit Ihnen dabei! Für die drei Jahre bedanke ich mich herzlich,
der Abschied ist auch etwas schmerzlich. Sie waren ein toller Kurs“.
Auch die Auszubildenden selbst ließen ihre Ausbildungszeit
noch einmal Revue passieren. In ihrer gemeinsamen Ansprache erinnerten sie an
Prüfungen, Frühdienste, Praxiseinsätze und die vielen kleinen und großen
Herausforderungen des Ausbildungsalltags. Gleichzeitig blickten sie auf
gemeinsame Erlebnisse wie die Wander- und Projektwoche in Österreich, Ausflüge
und die Zeit auf der Schulstation zurück.
„Drei Jahre Pflegeausbildung liegen nun hinter uns“, hieß es
in der Ansprache der Klasse. „Wir haben miteinander gelacht und wir haben
stressige Zeiten überstanden. Und jetzt stehen wir hier und können tatsächlich
sagen: Wir haben es geschafft.“
Zum Abschluss der Feier erhielten die neuen Pflegefachkräfte
nicht nur ihre Zeugnisse und Glückwünsche, sondern auch eine besondere
Erinnerung an ihre Ausbildungszeit. Stefan Bier überreichte ihnen die
„Caritas-Brosche“ als Zeichen der Verbundenheit mit dem Haus. „Sie sind ab
sofort ein Teil davon“, sagte Bier und erinnerte daran, dass die Absolventinnen
und Absolventen nun selbst Teil der Geschichte des Caritas-Krankenhauses seien.
Für die frisch examinierten Pflegefachkräfte beginnt damit
ein neuer Abschnitt. 13 von ihnen werden das Caritas-Krankenhaus Bad
Mergentheim als ausgebildete Kolleginnen und Kollegen verstärken, andere
schlagen neue berufliche Wege ein. Eines verbindet sie jedoch: Drei intensive
Ausbildungsjahre, zahlreiche gemeinsame Erfahrungen und der erfolgreiche
Abschluss ihrer Pflegeausbildung.
Die Pflegeausbildung haben erfolgreich
abgeschlossen:
Jessica Baumert (Boxberg), Pascal Bugdol (Bad Mergentheim),
Madlen Dahnaci (Lauda-Königshofen), Sulamita Gebel (Wertheim), Anne-Marie Hauf
(Weikersheim), Tabea Hock (Collenberg), Simon Jungwirt (Wallhausen), Amalia
Mastronardo (Bad Mergentheim), Lea Podlich (Bad Mergentheim), Adeline
Randriamirado (Bad Mergentheim), Annika Reichert (Boxberg), Alin Rose (Bad
Mergentheim), Carolin Scheidel (Bad Mergentheim), Clara Schifferer
(Schefflenz), Janina Schimmel-Kunz (Ravenstein), Sarah Volkert (Schöntal), Cora
Walter (Krautheim), Fabienne Weber (Ingelfingen), Alina Zürn (Krautheim) und Anika
Weber (Schöntal).
Die jungen ATA’s sind:
Jasmin Feuerlein (Neusitz) und Theresa Koppe (Großrinderfeld)
Die OTA-Ausbildung haben beendet:
Tobias John (Schweigern) und Jenny Miles (Tückelhausen)


