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10.05.2024

Caritas-Krankenhaus schneidet sehr gut ab

PJler bewerten Ausbildung mit Note 1,2!

PJler bewerten Ausbildung mit Note 1,2!

Das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim schneidet bei den Bewertungen auf dem unabhängigen Portal www.pj-ranking.de außerordentlich gut ab und landet auf Platz 25 von insgesamt 362 Krankenhäusern – auch weit vor den Unikliniken. Die Studierenden im Praktischen Jahr bewerteten die Ausbildung im Caritas-Krankenhaus mit der Gesamtnote 1,2. Die Betreuung im Haus erhielt im Durchschnitt die Note 1,12; die Lehre die Note 1,8.

„Das Praktische Jahr – kurz PJ – ist der letzte Abschnitt des Medizinstudiums vor der dritten ärztlichen Prüfung. Es umfasst insgesamt zwölf Monate praktischer Tätigkeit in einer Universitätsklinik oder einer von der Universität anerkannten Klinik. Von 1977 an war das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim anerkanntes Lehrkrankenhaus der Uniklinik Heidelberg, seit 2008 der Uniklinik Würzburg und wir legen hier sehr viel Wert darauf, die Studierenden in den klinischen Alltag einzubinden, zur Visite mitzunehmen und an Besprechungen teilhaben zu lassen. Außerdem haben die PJ-Studierenden die Möglichkeit einen Sonographie-Kurs zu belegen, an der ethischen Fallbesprechung teilzunehmen und wir bieten einen verpflichtenden PJ Unterricht an“, erklärt der PJ-Beauftrage und Chefarzt der Klinik für Neurologie Prof. Dr. Mathias Buttmann. In der Funktion als PJ-Beauftragter ist er erster Ansprechpartner für die Anliegen der PJ-Studierenden und verantwortet die Kommunikation mit dem Studiendekanat Würzburg. Dort wählen die Studierenden einen Platz für ihr PJ in einem Onlineportal aus. In einer ersten regionalen Phase haben die Studierenden der Universität Würzburg die Möglichkeit, eine Klinik für ihr praktisches Jahr zu wählen, in der zweiten Phase werden die Plätze deutschlandweit freigegeben.

 
Die gute Organisation ist einer der Aspekte, die die PJ-ler am Caritas-Krankenhaus zu schätzen wissen, betont Constanze Schmitt, die noch bis Ende April 2024 einen Teil ihres Praktischen Jahres in der Inneren Medizin am Caritas-Krankenhaus absolviert: „Die Informationen über Ablauf und Organisation des PJs in Bad Mergentheim kamen rechtzeitig im Voraus, es gibt hier einen Einführungstag, die Parkplatzvergabe und Ausgabe der Berufskleidung verliefen unkompliziert – wir hatten einen sehr guten Start“, berichtet sie und bestätigt den positiven Effekt der von Prof. Buttmann genannten Schwerpunkte: „In vielen Häusern sind PJ-ler den ganzen Tag damit beschäftigt Blut abzunehmen und Nadeln zu legen. Am Caritas-Krankenhaus ist das anders – auch die Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege sind hierfür ausgebildet. So bleibt mehr Zeit für uns an Untersuchungen teilzunehmen oder bei der Visite mitzulaufen und an praktischen Erfahrungen zu wachsen“, erklärt Constanze Schmitt. Als besonders positiv empfindet sie auch die Organisation mit einem festen Rotationsplan, der die Studierenden beispielsweise bei Wahl der Inneren Medizin jeweils vier Wochen am Stück in der Inneren Medizin 1 (Kardiologie), der Inneren Medizin 2 (Gastroenterologie und Hämato-Onkologie), der Inneren Medizin 3 (Nephrologie) und der Zentralen Notaufnahme einsetzt. „Durch die vier Wochen am Stück in der gleichen Abteilung erhalten wir gute Einblicke und haben dann auch die Gelegenheit selbst aktiv mitzuarbeiten. Sowohl die Assistenz-, als auch die Oberärzt*innen bis hin zu den Chefärzten nehmen sich Zeit und zeigen, dass sie Freude daran haben, ihr Fachwissen weiterzugeben“, betont Schmitt. Zudem werde man auch als Studierende als wertvoller Teil des interdisziplinären Teams wahrgenommen.

 
Neben dem regulären PJ-Unterricht, in dem Themen aus dem klinischen Alltag behandelt werden, bietet das Caritas-Krankenhaus auch die freiwillige Teilnahme an einem Sonographiekurs an. „Der Sonokurs ist wirklich Gold wert“, sagt Constanze Schmitt. Der 24-stündige Basiskurs vermittelt die Grundlagen des Ultraschalls von Milz und Pankreas, Leber, Gallenblase, Gallenwegen, Nieren und ableitenden Harnwegen sowie den abdominellen Gefäßen und trainiert Standardschnitte. Einige Ärztinnen und Ärzte am Caritas-Krankenhaus sind direkt nach dem Praktischen Jahr in Bad Mergentheim geblieben und nehmen nun nach der Assistenzarztzeit mit abgeschlossener Facharztprüfung Funktionen bis hin zu Oberärztinnen und Oberärzten in verschiedenen Abteilungen wahr. „Es freut uns natürlich sehr, dass wir einige Kolleginnen und Kollegen haben, die das Haus und die örtlichen Gegebenheiten von Beginn ihrer Karriere an kennen“, erklärt Prof. Mathias Buttmann. Auch für die gebürtige Bad Mergentheimerin Constanze Schmitt ist es durchaus eine gute Option langfristig wieder in die Heimat zu kommen: „Das Haus hat auch unter PJ-lern und an der Uni einen sehr guten Ruf.“ Dieser mache sich nicht zuletzt durch einige aktuelle Wechsel herausragender Kardiologen ans Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim bemerkbar. „Zunächst möchte ich aber den Bereich Gynäkologie in der ganzen Breite sehen, wie er an einer Universitätsklinik abgedeckt wird“, blickt die PJ-lerin in die nahe Zukunft.

 
 

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