22.09.2023
Caritas-Bildungszentrum entlässt 13 junge Pflegekräfte ins Berufsleben
„Danke, dass Sie uns beim Wachsen geholfen haben“
Drei Jahre Ausbildungszeit sind für sie jetzt zu Ende: 10 Schülerinnen und 1 Schüler der Klasse 20-23 H sowie eine Schülerin der Klasse 19-22H des Caritas-Bildungszentrums sind jetzt Pflegefachfrauen beziehungsweise Pflegefachmann. Eine weitere Pflegefachkraft hat die Gleichwertigkeitsprüfung erfolgreich abgelegt. Fünf frisch Examinierte werden direkt in den Dienst am Caritas-Krankenhaus übernommen, alle anderen haben ebenfalls Anschlussstellen gefunden oder beginnen demnächst ein Studium.
13 glückliche junge Menschen feierten jetzt im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim den Abschluss ihrer dreijährigen Pflegeausbildung. Sie strahlten mit ihrem Klassenleiter des Caritas-Bildungszentrums Stefan Bier und allen Anwesenden Angehörigen sowie der Krankenhausleitung, den Dozentinnen und Dozenten sowie den Praxis- und Stationsleiter*innen des Caritas-Krankenhauses um die Wette, die sich sichtlich mit Ihnen über das erreichte Ziel freuten.
Lea Hahn und Lea Höfner bedankten sich stellvertretend für die gesamte Klasse 20-23 H für die vergangenen drei Ausbildungsjahre. Für sie sei diese Zeit lehrreich und prägend gewesen. An ihren ehemaligen Lehrer Stefan Bier gerichtet sagten die beiden jungen Pflegefachfrauen: „Zu Beginn unserer Ausbildungszeit haben Sie uns als Pflanzensamen bezeichnet, denen Sie beim Wachsen helfen möchten – das ist Ihnen bestens gelungen. Heute ist es an der Zeit die Ernte einzuholen. Wir werden Sie und ganz besonders Ihren Humor sehr vermissen."
Auch Stefan Bier war beim Abschied seiner ehemaligen
Schüler sichtlich gerührt. Er sagte, dass er sich sicher ist, dass Sie ihn –
falls er es irgendwann brauche – gut pflegen würden und das nicht nur, weil er
ihr ehemaliger Lehrer ist, sondern weil Sie alle tolle Persönlichkeiten seien,
deren fachliches Wissen auf höchstem Niveau sei und die sich dabei gleichzeitig
emphatisch und mit Freude um Patientinnen und Patienten kümmerten. Zum Abschied
hatte er für seine ehemaligen Schülerinnen und Schüler ein ganz besonderes
Geschenk mitgebracht: einen kleinen, krummen – mittlerweile vertrockneten Weihnachtsbaum,
den die Klasse in der Weihnachtszeit im Klassenzimmer aufgestellt hatte. Dazu
erklärt Stefan Bier: „Dieser Baum könnte auch für Ihre Lehrzeit stehen, die in
einer wirklich trostlosen Zeit stattgefunden hat – geprägt durch die Pandemie
mit Online-Unterricht und dem gänzlichen Verzicht auf sämtliche Aktionen als
Klassengemeinschaft wie Projektwoche und gemeinsame Exkursionen und Unternehmungen.
Aber Sie wissen, auch aus kleinen, krummen etwas trostlosen Bäumen kann man mit
Schmuck und Beleuchtung etwas machen – genauso haben Sie es geschafft, in diese
trostlose Pandemiezeit Licht in das Bildungszentrum zu bringen und den
gemeinsamen Lehrjahren Glanz zu verleihen. Bewahren Sie sich diese Strahlkraft.
Ich werde Sie alle immer in guter Erinnerung behalten.“
Zur bestandenen
Prüfung gab es auch Glückwünsche von Thomas Wigant, Regionalleiter der
BBT-Gruppe: „Zu Ihrem Erfolg gratuliere ich Ihnen ganz herzlich, genießen Sie
diesen Moment. Besinnen Sie sich jederzeit auf das, was gute Pflege bedeutet: Menschen
professionell zu helfen mit dem Herzen am rechten Fleck. Dass Sie alle das
bestens können, hat ihr Klassenlehrer Stefan Bier bereits bestätigt als er vorhin
zu mir sagte, „von denen würde ich mich jederzeit pflegen lassen“.“
Frank
Feinauer, Pflegedirektor des Caritas-Krankenhauses freute sich mit der Klasse
20-23 H und machte das Buch „Eine Anleitung zum Glücklichsein“ zum zentralen
Thema seiner Ansprache, denn von ganzen Herzen Glück wünschte er der ganzen Klasse
20-23H. Er gab den ehemaligen Auszubildenden mit auf den Weg: „Entwickeln Sie
Ihre ganz eigene Fähigkeit für Dankbarkeit und in ihrem Beruf eine gesunde
Balance aus über- und Unterforderung – bleiben Sie im richtigen „Flow“. Dann
schaffen Sie es nachhaltig, die Dinge positiv zu sehen und anzugehen. Seien Sie
optimistisch. Vermeiden Sie sie soziale Vergleiche und pflegen Sie Ihre
sozialen Kontakte und erfüllen Sie sich Ihre Lebensträume. Als stabile Basis für
all das haben Sie den tollsten Beruf der Welt dafür erlernt. Dafür danke an Sie
alle!“ Das nämlich, beschreibe genau, was jetzt vor den jungen Pflegekräften
liege. Dafür wünschte er den Absolventen Gesundheit und Kraft. Dem stimmte auch
Norbert Stolzenberger zu, Leiter der Bildungszentren am Caritas-Krankenhaus und
dem Krankenhaus Tauberbischofsheim, der den jungen Kolleginnen und Kollegen
herzlich gratulierte und noch etwas mit auf den Weg gab: „Vergessen Sie nie,
was Ihnen an Ihrer Ausbildung gefallen hat – welche Praxiseinsätze gut waren
und warum sie gut waren und erinnern Sie sich auch an das, was Ihnen nicht
gefallen hat. Geben Sie Ihr Wissen und Ihre Erfahrung an zukünftige
Generationen weiter. Lernen Sie nie aus, denn Stillstand bedeutet Rückstand.“
Musikalisch
umrahmt wurde die Feier gesanglich und an der Gitarre von der Band Laurent Hill
Burial.
Über die bestandene Prüfung freuen sich
aus der Klasse 20-23H:
Silvia Domentii,
Anastasia Fedder, Justine Gehrig (Haus Umpfertal Boxberg), Lea Hahn
Kristin Hirt, Lea
Höfner, Regina Klein, Natalie Koch, Stephanie Triscoiu, Leonie Welz und
Pascal Zobel
sowie aus der Klasse 19-22H Kekeli Kugblenu.
Die
Gleichwertigkeitsprüfung erfolgreich abgelegt hat Sanja Manić.


