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18.03.2022

Abschlussfeier im Caritas-Krankenhaus – Jessica Müller aus Schöntal mit Bestnote 1,0

Examen geschafft: Zwölf junge Pflegekräfte verabschiedet

Examen geschafft: Zwölf junge Pflegekräfte verabschiedet

Im Bildungszentrum am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim haben zwölf Auszubildende ihr Pflege-Examen mit Erfolg abgelegt. Sie starten damit in eine sichere berufliche Zukunft, denn Pflegekräfte werden in nahezu allen Gesundheitseinrichtungen aktuell händeringend gesucht. Für einige der Absolvent*innen ist das Lernen aber noch nicht vorbei. Denn sie schließen nun direkt ein Medizin- oder Pflegepädagogikstudium an ihre Ausbildung an.

„Heute ist Ihr Tag. Sie können stolz auf sich und Ihre Leistung sein“, beglückwünschte Thomas Wigant, Regionalleiter der BBT-Gruppe die jungen Fachkräfte bei der Examensfeier im Caritas-Krankenhaus. Seine Ansprache stand ganz unter dem Motto: „Keep calm and carry on“ (englisch‚ bleib ruhig und mach weiter) – ein Slogan eines Englischen Propaganda-Posters aus dem Jahr 1939, der auch für diese Zeit sehr treffend sei. „Trotz der unruhigen Zeiten, die geprägt sind durch Krankheit und Krieg, waren Sie ruhig genug, um die an Sie gestellten Aufgaben mit Bravour zu erledigen und einen hervorragenden Abschluss zu machen – meinen herzlichsten Glückwunsch dafür“, sagte Thomas Wigant.

Dem Glückwunsch schlossen sich auch Norbert Stolzenberger, Leiter des Caritas-Bildungszentrums, und Frank Feinauer, Pflegedirektor des Caritas-Krankenhauses, an. Beide lobten die Absolventinnen und Absolventen ausdrücklich für ihren Einsatz und ihr Durchhaltevermögen – trotz der Herausforderungen, die zusätzlich durch die Pandemie an Sie gestellt wurden. „Ihre dreijährige Ausbildungszeit war von Routine weit entfernt, sie war in den vergangenen eineinhalb Jahren vor allem durch die Pandemie geprägt“, hoben beide in ihren Ansprachen hervor. „Sie haben sich angepasst und jeden Tag auf neue Situationen eingestellt.“ Ein großes Dankeschön richtete Norbert Stolzenberger auch an die Kolleginnen und Kollegen des Bildungszentrums, an alle Dozentinnen und Dozenten, Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter und nicht zuletzt an die Angehörigen der ehemaligen Auszubildenden, die die jungen Pflegekräfte in der Zeit der Ausbildung unterstützt haben. Zum Abschluss wandte sich Stolzenberger noch einmal an die frisch Examinierten: „Ich danke Ihnen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und auch für ihre kritisch konstruktiven Rückmeldungen und wünsche Ihnen für die Zukunft viel Kraft und Ausdauer, Einfühlungsvermögen und Respekt gegenüber Menschen sowie viel Erfolg bei dem Erreichen ihrer Ziele und Gottes Segen.“

Die guten Wünsche ergänzte Frank Feinauer mit einem Appell an die jungen Pflegekräfte: „Kämpfen Sie für Ihren Beruf und setzen Sie sich auch berufspolitisch für die Pflege ein! Zeigen Sie das die Pflege fordernd und schwierig, aber auch ein erfüllender Beruf ist“, so der Feinauer. „Alle gemeinsam müssen wir dazu beitragen, auch die positiven Seiten des Pflegeberufs darzustellen. Seien Sie laut und gehen Sie ins Gespräch mit anderen. Denn nur über den Diskurs schaffen wir Fortschritt“, appellierte der Pflegedirektor.

Klassenlehrerin Cornelia Rütten verglich die vergangenen drei Jahre mit dem Bau eines Hauses, das die jungen Kolleginnen und Kollegen solide Stein für Stein geschaffen hätten. „Der Bau ist aber noch nicht abgeschlossen – das Lernen wird Sie Ihr ganzes Leben lang begleiten. Für alles, was vor Ihnen liegt, wünsche ich Ihnen das Allerbeste“, so die Pflegepädagogin.

Für die weitere Reise, die für die zwölf Examinierten jetzt startet, gab es von Stefan Bier, dem stellv. Leiter des Bildungszentrums, Thomas Wigant, Frank Feinauer und Cornelia Rütten neben Zeugnis und Klassenfoto auch eine Brosche, auf der das flammende Kreuz des Caritas-Verbandes abgebildet ist. Sie soll die ehemalige Schülerinnen und Schüler später an ihre Ausbildungszeit erinnern und Zeichen dafür sein, dass die jungen Examinierten stolz auf ihren Beruf und ihre Leistung sein können. Stefan Bier sagte: „Diese Brosche habe ich – Stand heute – schon etwa 2300 Mal verteilen dürfen. Sie zeigt Ihnen Ihre Herkunft. Sie können stolz auf Ihre bisher erbrachte Leistung und auch auf die, die sie noch erbringen, werden sein.“

Abschließend dankten die Absolvent*innen der Klasse 19-22 iPA plus vertreten durch Lara Wünsch, Jessica Müller und Meike Herberich ihren Lehrer*innen, Praxisanleiter*innen und Dozent*innen in einer Ansprache für prägende drei Jahre. In einer Präsentation gaben Sie einen Rückblick auf die vergangene Zeit, in der sie zusammen gelernt, gearbeitet, aber auch jede Menge Spaß gehabt hätten.

 
Die erfolgreichen Absolvent*innen: Luis Bernard (Ellwangen), Anna-Lena Graf (Boxberg-Unterschüpf), Antonia Hartsch (Weikersheim), Meike Herberich (Hardheim-Schweinberg), Amelie Lörner (Aub-Baldersheim), Anica Maylein (Creglingen), Elena Meisinger (Bad Mergentheim), Olga Mikolajczak (Adelsheim), Jessica Müller (Schöntal), Mona Pohl (Boxberg-Wölchingen), Sara Quenzer (Wachbach), Lars Rieker (Schrozberg), Nadine Schlenker-Meinikheim (Adolzhausen), Lara Wünsch (Tauberbischofsheim).

 
 

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