26.11.2019
1000. Geburt im Caritas-Krankenhaus

Am 20. November erblickte der kleine Jonathan das Licht der Welt. Es war bereits die 1000. Geburt in diesem Jahr.
Zufrieden schlummert Jonathan auf dem Arm seiner Mama Franziska. Bei seinem ersten Fotoshooting bekommt der kleine Junge von dem Trubel um ihn herum gar nichts mit. Für seine Eltern war es ein überraschender Fototermin und für das Caritas-Krankenhaus ein Anlass zur Freude. Denn die Geburt von Jonathan Schrader aus Jagstberg am Morgen des 20. November war bereits die 1000ste in diesem Jahr.
Kinderklinik direkt angebunden
Schon die
ersten beiden Kinder der Schraders - Jonathans Geschwister Luisa und Moritz -
erblickten im Caritas-Krankenhaus das Licht der Welt. Beide haben das jüngste
Familienmitglied schon auf der Neugeborenenstation B2 besucht. Bevor es nach
Hause geht, genießen Jonathan und seine Mama die Zweisamkeit beziehungsweise
die Dreisamkeit. Denn auch Papa Mike ist im Krankenhaus mit dabei. Die Familie
entschied sich schon das dritte Mal für eine Entbindung im Caritas-Krankenhaus:
zum einen wegen der guten Anbindung an ihren Heimatort, zum anderen weil das Gesamtpaket
stimmt: "Sollte etwas schief gehen, sind wir hier rundum gut versorgt. Es war
mir einfach wichtig, dass eine Kinderklinik direkt mit angebunden ist", erzählt
Franziska Schrader.
Ein Einsatz
des Kinderklinik-Teams war bei Jonathans Geburt aber nicht nötig. "Es war eine normale
und zügige Geburt. Jonathan ist ein kerngesunder Junge mit stolzen 4040 Gramm
Geburtsgewicht und einer Größe von 36 Zentimetern", sagt Ute Krippner. Die
selbstständige Hebamme betreut Familie Schrader seit Beginn der Schwangerschaft.
Auch bei der Geburt war sie mit dabei und übernimmt jetzt die Nachsorge. Sie
arbeitet eng mit dem festen Hebammenteam im Caritas zusammen, das in den
vergangenen Monaten mit neuem Personal weiter verstärkt wurde.
Niedrige Rate an Kaiserschnitten
Die Zahl der
Spontangeburten ist im Caritas-Krankenhaus wie schon in den Vorjahren sehr
hoch. Bei 1000 Geburten war nur bei 256 ein Kaiserschnitt erforderlich. Damit
liegt die Kaiserschnittrate mit 25,6 Prozent deutlich unter dem aktuell
bundesweiten Durchschnitt von rund 31 Prozent. Direkt im Anschluss an die
Kreißsäle befindet sich auch die Intensivstation für die Früh- und
Neugeborenen, die mit modernsten Überwachungsgeräten ausgestattet ist. Dies sei
besonders bei Risikogeburten, zu denen auch Mehrlingsgeburten zählen, ein
großer Vorteil. Und davon gab es im Caritas-Krankenhaus 2019 einige. Denn bei
1000 Geburten sind in diesem Jahr bereits 1017 Kinder geboren worden, darunter
also 17 Zwillinge.


