03.01.2018
2180 Gramm Glück: Anton ist das erste Caritas-Baby 2018

Der kleine Walldürner begann am Neujahrsabend um 20.02 Uhr sein erstes Lebensjahr - für die frischgebackenen Eltern Meike und Frank Breunig ein Neuanfang und für das Team der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ein freudiger Anlass um auf das vergangene Jahr zurück zu blicken.
Das Silvesterfeuerwerk
konnten sich Meike und Frank Breunig aus Walldürn noch ganz entspannt zu Hause
ansehen, denn ihr Sohn Anton wurde am 1. Januar erst um 20.02 Uhr geboren.
Anton ist damit das erste Baby, das 2018 im Caritas-Krankenhaus sein erstes
Lebensjahr beginnt. Der 2180 Gramm leichte Walldürner kam zwar spät am Neujahrsabend,
aber dennoch ganze fünf Wochen vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt, wie Vater
Frank verriet. "Wir hatten uns schon auf eine verfrühte Geburt eingestellt,
denn vor 3 Jahren kam Antons großer Bruder Paul ebenfalls fünf Wochen zu früh hier
im Caritas-Krankenhaus zur Welt", erzählte der frischgebackene Papa. "Dafür ging
es dieses Mal ganz schnell. Nachdem Paul schon eine Frühgeburt war, fiel uns
die Entscheidung für die Entbindung im Caritas-Krankenhaus leicht. Wir haben
uns schon beim ersten Mal hier sehr sicher und wohl gefühlt und so ist es jetzt
wieder." Dr. Sven Triebel, Oberarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe,
bestätigt bei Antons erstem Fotoshooting: "Die Geburt verlief trotz des
verfrühten Eintritts völlig normal und flink. Momentan wird er zwar intensiv
auf unserer Frühchenstation A3 überwacht, aber er entwickelt sich bestens - ein
wirklich wünschenswerter Verlauf bei einer Frühgeburt wie dieser. Und wenn es so
weiter geht, kann Anton spätestens in zwei Wochen mit Mama und Papa nach Hause."
Mit der Familie Breunig
freuen sich die Teams von Kreißsaal, Neugeborenen- und Frühchenstation. Sie
alle blicken auf ein sehr arbeits- aber vor allem erfolgreiches Jahr 2017
zurück. 1248 Geburten mit insgesamt 1285 Kindern: noch nie zuvor sind sind so
viele Kinder im Caritas-Krankenhaus zur Welt gekommen. Im Schnitt macht das rund
vier Geburten täglich - unter denen im vergangenen Jahr zudem 37
Mehlingsgeburten waren. Fanden 2013 nur 945 Geburten statt, wurde 2014 erstmals
die Tausendermarke (1015 Geburten) geknackt. 2017 stieg die Zahl der Entbindungen
nochmal von 1105 im Vorjahr auf 1248. Auch im Hinblick auf die
Kaiserschnittrate zeichnet sich in der Jahresabschlussbilanz der Klinik für
Gynäkologie und Geburtshilfe ein durchweg positiver Trend ab. Denn die ist im
Vergleich zum Vorjahr noch einmal gesunken auf 26,5 Prozent und liegt damit
deutlich unter dem deutschlandweiten Durchschnitt von knapp 31 Prozent. Die
Jungen liegen mit Blick auf das vergangene Jahr mit einer Gesamtzahl von 676 ebenfalls
wieder vor den Mädchen mit 609.



