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12.01.2018

AOK vergibt Bestnoten für Endoprothetik an Caritas-Krankenhaus

Der Wissenschaftliche Dienst der AOK hat jetzt seine Daten zur Qualität in deutschen Krankenhäusern vorgelegt. Als einzige Klinik in der gesamten Region erreicht das Caritas-Krankenhaus darin Bestnoten bei der Operation von künstlichen Gelenken. Bundesweit erreichen nur 38 Kliniken diese Maximal-Bewertung mit drei Punkten in allen Kategorien.

In seinem "Qualitätsmonitor 2018" vergleicht der Wissenschaftliche Dienst der AOK die Behandlungsergebnisse aller deutschen Krankenhäuser in fünf ausgewählten Bereichen. Das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim erreicht danach bei der Endoprothetik von Knie- und Hüftgelenken einen hervorragenden Wert und zählt zu den besten 20 % der Krankenhäuser in Deutschland, die diesen Eingriff durchführen.

Ärzteteam Endoprothetik: Chefarzt Prof. Dr. Christoph Eingartner (2.v.r.) mit den zuständigen Oberärzten (v.l.) Dr. Dirk Herold, Dr. Axel Kuttner und Dr. Ralf Throm.
Ärzteteam Endoprothetik: Chefarzt Prof. Dr. Christoph Eingartner (2.v.r.) mit den zuständigen Oberärzten (v.l.) Dr. Dirk Herold, Dr. Axel Kuttner und Dr. Ralf Throm.

Endoprothetik im Caritas gehört zu den 38 Besten in ganz Deutschland
Als einziges Krankenhaus in der gesamten Region von Heilbronn über Würzburg bis Werneck erzielt es in allen vier Kategorien den Höchstwert von drei Punkten. Bundesweit erreichen nur 38 Kliniken diese Maximal-Bewertung. Der wissenschaftliche Dienst der AOK betrachtet in seiner Auswertung bei Gelenkoperationen jeweils zwei Kriterien: Die Häufigkeit von Revisionsoperationen nach Implantation eines Hüftgelenks bzw. eines Kniegelenks, also wie oft ein Eingriff aufgrund von Problemen wiederholt werden muss. Und die Häufigkeit von auftretenden Komplikationen nach einer Operation.

Komplikationen bis zu einem Jahr nach OP berücksichtigt
Das Besondere: Die AOK bezieht nicht nur die Daten der Krankenhausbehandlung mit ein, sondern sie wertet auch die Daten bis zu einem Jahr nach der jeweiligen Operation aus. Das Caritas-Krankenhaus gehört danach in allen Kategorien zu den jeweils 20% besten Krankenhäusern, bei denen Komplikationen besonders selten auftreten und bei denen besonders selten Nachoperationen notwendig sind. "Mit einem Jahr Nachbeobachtung sind die AOK-Daten ein Indikator für Qualität, wie er sein soll", betont Prof. Dr. Christoph Eingartner, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und Ärztlicher Direktor am Caritas-Krankenhaus. "Denn die Stunde der Wahrheit kommt bei künstlichen Gelenken nur zu einem kleineren Teil während der ersten Tage im Krankenhaus. Die Implantat-bezogenen Frühkomplikationen tauchen fast alle im ersten Jahr nach der OP auf." Deshalb freue er sich besonders über die hervorragende Bewertung durch die AOK.

Hohe Qualität in der Endoprothtik auch in andere Auswertungen
Zwar beziehe sich diese Bewertung nur auf AOK-Patienten, die einen großen Teil der Patienten im Caritas-Krankenhaus ausmachen. Aber auch andere Institute bzw. Rankings beurteilen die Qualität der Behandlung im Caritas-Krankenhaus und speziell in der Orthopädie-Unfallchirurgie mit Bestnoten. Im Klinik-Ranking der Zeitschrift "FOCUS" wurde das Caritas-Krankenhaus erneut unter die besten 100 Krankenhäuser in Deutschland aufgenommen, auf der FOCUS-Ärzteliste wurde Chefarzt Prof. Dr. Eingartner außerdem als Hüft- und Kniespezialist empfohlen.

Spitzenwerte bei Qualitätssicherung durch QSR und IQM
Auch in der gesetzlichen Qualitätssicherung mit den sog. QSR-Daten erreicht das Caritas-Krankenhaus in der Gelenkchirurgie Spitzenwerte, ebenso in der freiwilligen Qualitätssicherung durch die "InitiativeQualitätsmedizin" IQM, die ebenfalls die Daten von Komplikationen nach einer Gelenkoperation bei allen Versicherten auswertet. Hinzu kommen die positiven Beurteilungen durch die externen Fachärzte bei den Prüfungen zur Zertifizierung von Fachbereichen.

Zertifizierung durch medizinische Fachgesellschaften
Hier ist die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie gleich in drei Bereichen von den medizinischen Fachgesellschaften zertifiziert und für die besonders guten Abläufe und die hohe Qualität der Behandlungen ausgezeichnet: als Endoprothetikzentrum, als Regionales Traumazentrum und seit einigen Monaten auch als Alterstraumazentrum speziell für die Behandlung betagter Menschen. "Alle diese Auswertungen nehmen jeweils einzelne oder mehrere Aspekte der Qualität bei der Behandlung von Patienten in den Blick. Dass wir bei allen Auswertungen so hervorragend abschneiden spricht dafür, dass wir den Patienten im Caritas-Krankenhaus kontinuierlich und verlässlich eine sehr gute Qualität in der Endoprothetik bieten können", unterstreicht Prof. Dr. Eingartner. "Das gelingt nur in gutem Zusammenwirken vieler Mitarbeiter aus allen Bereichen, die sich jeden Tag neu für das Wohl unserer Patienten einsetzen. Dies trotz immer schwierigeren politischen Rahmenbedingungen fortzusetzen, sehen wir als Herausforderung auch im neuen Jahr."  

Mehr Informationen zum AOK-Qualitätsmonitor 2018

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