09.11.2018

1000. Geburt im Caritas-Krankenhaus

1000. Geburt im Caritas-Krankenhaus

Ohne Komplikationen und wie aus dem Lehrbuch verlief die 1000. Geburt 2018 im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim. Am 31. Oktober kam Dominic Andrei auf die Welt.

Ohne Komplikationen und wie aus dem Lehrbuch verlief die 1000. Geburt 2018 im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim: Bei Mama Alexandra Madalina setzen am 31. Oktober um 13 Uhr die Wehen ein, um 16 Uhr war sie mit Papa Catalin Marian zur Entbindung im Caritas-Krankenhaus. Nach nur 4 Stunden und 50 Minuten im Kreißsaal konnten die beiden ihren kleinen Sohn Dominic Andrei glücklich in den Arm nehmen - und das bei einer Erstgeburt.
"Bei Frauen, die zum ersten Mal Mutter werden, kann das durchaus auch länger dauern", erläutert Assistenzarzt Calin Gaitan, der das Elternpaar gemeinsam mit Hebamme Anna Sudermann rund um die Geburt fachkundig betreute. Besonderer Zufall bei dieser Geburt: Assistenzarzt Calin Gaitan ist perfekt zweisprachig und konnte die werdenden Eltern auch in deren Muttersprache Rumänisch betreuen. "In der Landessprache kommunizieren zu können, gibt den Eltern zusätzlich Sicherheit und schafft Vertrauen in das Geburtsteam. Das hat für die Mutter die Geburt sicher auch erleichtert."

Beziehung zur Schwangeren aufbauen
"Eine gemeinsame Sprache finden, miteinander kommunizieren, eine Beziehung aufbauen  und sei es bei Sprachschwierigkeiten auch manchmal nur über Blicke, Gesten, Handlungen  - das ist eine der zentralen Aufgaben unseres geburtshilflichen Teams jenseits der rein fachlichen Kompetenz", macht auch Dr. Ulrich Schlembach, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Caritas-Krankenhaus deutlich. "Hier haben wir zurzeit im Caritas ein sehr engagiertes geburtshilfliches Team, was nicht zuletzt die seit Jahren steigenden Geburtenzahlen belegen." Die hohe Geburtenzahl habe im Sommer für wenige Wochen sogar zu der Situation geführt, dass man einige wenige Frauen in einem sehr frühen Stadium der Geburt an andere Kliniken verweisen musste, weil der Kreißsaal bereits ausgelastet war. "Der bundesweite Mangel an ausgebildeten Hebammen hat sich auch bei uns bemerkbar gemacht und zu Fluktuationen geführt", so Dr. Schlembach. Inzwischen sei die Situation stabil und weitere Verstärkung für das Hebammenteam bereits geplant.

Kinderärzte und Anästhesisiten stehen immer bereit
"Wir freuen uns sehr über den hohen Zuspruch der werdenden Eltern, und unser geburtshilfliches Team ist hoch motiviert, die Frauen mit ihrer gesamten Erfahrung bestmöglich bei der Geburt zu unterstützen. Sollte es im Geburtsverlauf doch einmal zu Problemen kommen, stehen neben den Hebammen und Frauenärzten außerdem rund um die Uhr Anästhesisten und  Kinderärzte bereit, um Mutter und Kind auch bei einem Kaiserschnitt oder bei einer Frühgeburt sicher zu versorgen." Erfreulicherweise sei das aber in den allermeisten Fällen nicht erforderlich.

In der Familie willkommen geheißen
So wie bei dem kleinen Dominic Andrei. "Alles lief wunderbar. Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Kreißsaal-Team und den Schwestern auf der Station B2 für die tolle Betreuung hier im Caritas", betont Papa Catalin Marian Toma auch im Namen seiner Frau. Beide sind glücklich über ihren 55 Zentimeter großen, 3560 Gramm schweren, gesunden Wonneproppen und auch die ersten Angehörigen waren schon zu Besuch, um den kleinen Dominic Andrei in der Familie willkommen zu heißen.