02.10.2015

Patiententag "Hilfe bei Gelenkschmerz"

Patiententag "Hilfe bei Gelenkschmerz"

Mit einem Patiententag „Hilfe bei Gelenkschmerz“ informiert das Caritas-Krankenhaus am Samstag, 10. Oktober, von 10 bis 15 Uhr über die verschiedenen Behandlungsmethoden bei Gelenkschmerzen an Hüfte, Knie, den Händen und Füßen. In Vorträgen erläutern die Ärzte, welche konservativen Therapiemöglichkeiten es gibt und wann eine Operation oder ein künstliches Gelenk sinnvoll sind. Sie stehen während des Tages für Fragen zur Verfügung.


Viele ältere Menschen kennen das: heftige Schmerzen in der Hüfte und im Knie beim Gehen und Treppensteigen, Schmerzen im Fuß, Bewegungseinschränkungen in den Fingern und der ganzen Hand. Oft sind Verschleißerscheinungen in den Gelenken die Ursache. Auch bei jüngeren Menschen treten diese Schmerzen auf, wenn die Gelenke durch Beruf oder Sport besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Beim Patiententag "Hilfe bei Gelenkschmerz" stellt das Caritas-Krankenhaus am Samstag, 10. Oktober, von 10 bis 15 Uhr die verschiedenen Behandlungsmethoden bei Gelenkschmerzen vor und informiert über die Therapie.

Konservative Therapie bei Gelenkschmerzen
"Erfreulicherweise werden wir immer älter, doch Gelenkschmerzen sind ein Preis des Älterwerdens", erläutert Prof. Dr. Christoph Eingartner, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Caritas-Krankenhaus. "Aber niemand muss mit diesen Schmerzen leben, denn es gibt verschiedene Therapiemethoden, um die Beschwerden zu behandeln." Auf dem Patiententag stellt die Fachärztin für Orthopädie Dr. Sabine Bau die konservativen Behandlungsmöglichkeiten vor, wie zum Beispiel verschiedene Medikamente, Spritzen oder Physiotherapie.

Wann ist ein künstliches Gelenk sinnvoll?

Wenn alle konservativen Möglichkeiten ausgereizt sind, stellen die Betroffenen oft die Frage nach einer Operation. Oberärztin Dr. Silke Gerland erläutert in welchen Fällen dann eine Gelenkspiegelung helfen kann. Chefarzt Prof. Dr. Eingartner geht im Anschluss auf die Frage ein, für welche Patienten ein künstliches Gelenk sinnvoll sein kann und wann der geeignete Zeitpunkt für eine solche Endoprothese ist. Ein Film aus dem OP zeigt außerdem, wie eine Knie-Prothese im Caritas-Krankenhaus implantiert wird.

Hilfe bei Schmerzen an der Hand und am Fuß
Kann man mit einem künstlichen Gelenk noch im Garten arbeiten, wandern oder andere Sportarten betreiben? Oder gibt es Einschränkungen, auf die man achten sollte? Diese Fragen beantwortet Oberarzt Dr. Dirk Herold. Speziell mit den Behandlungsmöglichkeiten bei Schmerzen an der Hand beschäftigt sich der Handchirurg Dr. Steffen Löw. Über Fußschmerzen informiert Oberarzt Dr. Martin Hoffmann.

Ärzte beantworten Fragen der Besucher
Alle Ärzte stehen beim Patiententag für die Fragen der Besucher zur Verfügung. "Wir wollen den Betroffenen die Möglichkeit geben, sich intensiv über aktuelle Entwicklungen bei der Behandlung von Gelenkschmerzen zu informieren", betont Prof. Dr. Eingartner. Auch Fragen nach Hygiene oder der Qualität bei künstlichen Gelenken im Krankenhaus stehen auf dem Programm.

Auszeichnung als EndoProthetikZentrum
"Seit kurzem gibt es in Deutschland erstmals von den medizinischen Fachgesellschaften festgelegte Qualitätsstandards für die Implantation von künstlichen Gelenken, an denen sich die Patienten bei der Entscheidung für eine Klinik orientieren können." Das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim erfüllt diese anspruchsvollen Kriterien und wurde deshalb als eine der ersten Kliniken in Deutschland als zertifiziertes "EndoProthetikZentrum" ausgezeichnet. Auch vom Magazin FOCUS wurde die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter die besten 100 Kliniken in ganz Deutschland gelistet. "Wir können unseren Patienten am Caritas-Krankenhaus einen hohen Standard bei der Behandlung von Gelenkerkrankungen bieten, und haben zugleich bei Patienten mit Mehrfacherkrankungen Ärzte aller wichtigen Fachabteilungen direkt bei uns im Haus", unterstreicht Prof. Eingartner.

Physiotherapeuten geben Tipps für Bewegungstraining
Anleitung Neben der ärztlichen und pflegerischen Versorgung sei auch die Betreuung vor und nach einer Operation durch die Physiotherapeuten besonders wichtig. Beim Patiententag zeigen Physiotherapeuten daher mit praktischen Übungen, was man als Betroffener selbst tun kann, um die Muskulatur zu kräftigen und wie man nach einer Operation schnell wieder fit werden kann. Sanitätshäuser präsentieren außerdem Hilfen für Alltag der Betroffenen.

Die Veranstaltung im Caritas-Krankenhaus beginnt um 10:00 Uhr, der Eintritt ist frei.


Vorträge:

10:00 Uhr EndoProthetikZentrum Tauber-Franken (Prof. Dr. Christoph Eingartner)

10:15 Uhr Diagnose Arthrose: Welche nicht operativen Therapien gibt es? (Dr. Sabine Bau)

10:40 Uhr Knieschmerzen: Hilft die Gelenkspiegelung? (Dr. Silke Gerland)

11:45 Uhr Ein künstliches Gelenk: Wann und wie? (Prof. Dr. Christoph Eingartner)

12:10 Uhr Blick in den OP: Ein Film zeigt die Implantation einer Knie-Endoprothese

12:20 Uhr Leben mit einem künstlichen Gelenk: Worauf muss ich achten? (Dr. Dirk Herold)

13:30 Uhr Schmerzen an der Hand - Was wir äußerlich sehen und was behandelt werden muss (Dr. Steffen Löw)

14:00 Uhr Wie bleibe ich gelenkig? Praktische Übungen für den Alltag (Christine Rupp, Netzwerk "Die Therapeuten")

14:15 Uhr Der schmerzhafte Fuß (Dr. Martin Hoffmann)

Aktionen:

  • Fit im Alltag - Fit für die OP: Physiotherapeuten geben Anleitung zum Üben
  • Fußparcours - Übungen für fitte Füße
  • Handparcours - mehr Kraft für die Hände
  • Hüft- und Knie-Implantate zum Anfassen
  • Gelenkspiegelung selber ausprobieren: Arthroskopie am Kniemodell
  • So hilft der Computer beim Operieren: Knieprothesen-Implantation am Modell
  • Kinesiotape
  • Ratespiel mit Gewinnen


Hier finden Sie das ausführliche Programm des Patiententages "Hilfe bei Gelenkschmerz".

Prof. Dr. Christoph Eingartner, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, untersucht eine Patientin nach der Implantation eines künstlichen Kniegelenks.
Prof. Dr. Christoph Eingartner, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, untersucht eine Patientin nach der Implantation eines künstlichen Kniegelenks.