08.01.2015

Erlös aus Benefizkonzert an Caritas gespendet

Das Leben feiern und dem Tod gedenken, das gelang eindrucksvoll bei einem Benefizkonzert in Weikersheim. Der Erlös wurde nun dem Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim gespendet.

Bildunterschriftstext


Das Leben feiern und dem Tod gedenken, das gelang eindrucksvoll bei einem Benefizkonzert in Weikersheim. Der Erlös wurde nun dem Verein der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim gespendet.


250 Menschen waren im November in der Stadthalle Weikersheim begeistert vom Programm "Das waren Zeiten". Es wurde im Rahmen eines Benefizkonzerts für die Palliativeinheit im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim aufgeführt. Die beiden Künstlerinnen Rebecca-Madeleine Katz, Koloratursopran, und Monika Prima Kolar, Klavier, boten dem Publikum eine Zeitreise in die "Goldenen Zwanziger Jahre" im Europa des vergangenen Jahrhunderts.


Karl-Heinz Steinmann, der Initiator des Abends, dankte nun im Rahmen der Spendenübergabe seiner Ehefrau Dr. Christina Ullmann für die Idee, etwas Schönes für die Gemeinde Weikersheim zu machen, was dann zu dem Benefizkonzert führte. Er hatte in der Zeitung von der Palliativeinheit des Caritas-Krankenhauses gelesen und entschloss sich deshalb das Geld dafür zur Verfügung zu stellen. Die Künstlerinnen spendeten den größten Teil der Gage und auch verschiedene Unternehmen und Geschäfte der Region gaben etwas für die gute Tat, was gemeinsam mit dem Umsatz am Abend 4400 Euro in die Spendenkasse des Vereins der Freunde und Förderer des Caritas-Krankenhauses Bad Mergentheim brachte. Dafür und für die Mithilfe durch seinen Freund Friedrich-Wilhelm Summa bedankte sich Karl-Heinz Steinmann noch mal ausdrücklich.


Der Fördervereinsvorsitzende Prof. Dr. Hans-Dieter Bundschu sprach seinen Dank für die Unterstützung aus und erklärte die Absichten: " In der Palliativmedizin geht es um die Versorgung von Patienten mit einer weit fortgeschrittenen Erkrankung, die nur noch eine begrenzte Lebenserwartung haben. Wir fördern den weiteren Ausbau der Palliativstation durch ergänzende Angebote, wie beispielsweise Musik- und Kunsttherapie, der Bereitstellung weiterer Hilfsmittel und der patientenfreundlichen Ausgestaltung der Station für die Schwerstkranken". Dr. Elisabeth Trost, Oberärztin der Palliativeinheit, bedankte sich herzlich und versprach die Spende sinnvoll einzusetzen: "Im Mittelpunkt steht die ganzheitliche Betreuung des Patienten und seiner Angehörigen, wobei uns das möglichst lange Erhalten der Lebensqualität und die Achtung von Autonomie und Würde besonders wichtig sind. Für diese Betreuung auf körperlicher, spiritueller und psychosozialer Ebene steht ein interdisziplinäres Palliative Care-Team zur Verfügung." Auch Hausoberer Thomas Wigant zollte den Beteiligten Respekt.