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09.07.2012

Initiative gegen Brustkrebs

Initiative gegen Brustkrebs

In einer gemeinsamen Aktion werben der LandFrauenverband und das Caritas-Krankenhaus für mehr Vorsorge und Früherkennung bei Brustkrebs. Informationen rund um das Thema gibt es am Mittwoch, 11.7. bei einer Veranstaltung im Caritas-Krankenhaus.

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken rund 75.000 Frauen neu daran, jede zehnte Frau wird im Laufe ihres Lebens mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. In den vergangenen Jahren ist es der Medizin gelungen, trotz steigender Zahl der Neuerkrankungen die Sterblichkeitsrate zu senken. Neben verbesserten Therapieangeboten tragen dazu auch eine bessere Aufklärung und Früherkennung der Krankheit bei.

LandFrauen starten landesweite Initiative
Mit der landesweiten "Qualitätsoffensive Brustkrebs" will daher der LandFrauenverband Württemberg-Baden verstärkt über die gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen informieren und die Frauen dazu motivieren, diese Vorsorgeuntersuchungen auch zu nutzen. "Seit der letzten landesweiten Qualitätsoffensive Brustkrebs kam es in Baden-Württemberg zur erfolgreichen Einführung des qualitätsgesicherten Mammographie-Screenings und zum Ausbau der zertifizierten Brustzentren und der telefonischen Informationsdienste", erläutert die Vorsitzende des KreisLandFrauenverbands Main-Tauber, Birgit Jürriens. "An diese erfolgreiche Aktion wollen wir jetzt anknüpfen." Wichtig ist ihr vor allem die Information und Aufklärung über Vorbeugung und Früherkennung bei Brustkrebs.


"Vorsorgeuntersuchungen nutzen"
Unterstützung bei diesem Anliegen erhielt sie vom Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim, Dr. Thomas Prätz. "Ich begrüße die Initiative des LandFrauenverbandes und freue mich sehr über das Engagement. Die LandFrauen hier im Kreis sind sehr gut vernetzt und erreichen mit ihrer Botschaft für mehr Vorsorgeuntersuchungen die Frauen direkt in ihrem Umfeld." Der Gynäkologe, zugleich Leiter des Brustzentrums Tauber-Franken am Caritas-Krankenhaus, wirbt ebenfalls für die Vorsorgeuntersuchungen: "Jede Frau sollte ihre Brust regelmäßig selbst nach Veränderungen abtasten und die kostenlosen Vorsorgetermine bei ihrem Frauenarzt und die Einladungen zur Screening-Mammographie wahrnehmen. Denn wenn Brustkrebs in einem frühen Stadium entdeckt und richtig behandelt wird, steigen die Chancen, die Krankheit zu heilen."

Gemeinsame Infoveranstaltung
VeranstaltunGemeinsam mit dem Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim veranstaltet der Kreisverband der LandFrauen am kommenden Mittwoch eine Informationsveranstaltung mit Vorträgen, Diskussion und Workshop unter dem Titel "Qualitätsoffensive Brustkrebs: Früherkennung - ihre Chance". Ab 17 Uhr informiert Dr. Prätz in seinem Vortrag zunächst über die Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung von Brustkrebs. Er erläutert auch, auf welche körperlichen Veränderungen die Frauen achten sollten, welche Anzeichen auf Brustkrebs hindeuten könnten und nennt Risikofaktoren, die das Auftreten eines Tumors begünstigen können.

Mammographie - wie geht das?
Eine wichtige Methode, um einen Tumor frühzeitig zu entdecken, ist die Mammographie. Alle Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren werden in Deutschland regelmäßig aufgefordert, an einer Mammographie-Untersuchung teilzunehmen. Dr. Josef Kellermann, verantwortlicher Arzt für dieses Mammographie-Programm in unserer Region (Screeningregion 2, Baden-Württemberg) stellt diese Untersuchungsmethode vor und beschreibt die Abläufe.

Bewegung und Ernährung in der Prävention
Wie man mit gesunder Ernährung dazu beitragen kann, die Risiken für Brustkrebs zu senken, erläutert die Diätassistentin Anja Wolf. Die Physiotherapeuten Ute Michelbach demonstriert anschaulich, wie Sport und Bewegung die Vorsorge unterstützen können. In der anschließenden Podiumsdiskussion wird auch eine Betroffene von ihren Erfahrungen mit der Krankheit Brustkrebs berichten. Alle Referenten stehen für Fragen der Besucher zur Verfügung. Bereits um 16:30 Uhr sowie im Anschluss an die Diskussion wird ein Workshop angeboten zum Thema: Selbstuntersuchung der Brust. Regina Almandinger, Pflegeexpertin für Brusterkrankungen stellt darin Methoden vor wie Frauen sich selbst abtasten können, um einen Tumor zu entdecken. Der Eintritt zu der Veranstaltung in der Aula des Caritas-Krankenhauses ist frei.

Programm: Mittwoch, 11. 07.2012
17:00 Uhr Begrüßung:
Thomas Wigant, Hausoberer
Birgit Jürriens, Vorsitzende KreisLandFrauenver­band Main-Tauber

Grußwort:
Hannelore Wörz, Präsidentin Landfrauenverband
Württemberg-Baden e.V.
Vorträge:
"Brustkrebs - Früherkennung ist alles" (Dr. Th. Prätz, Leiter Brustzentrum Tauber-Franken
"Mammographie-Screening: Modernes Instru­ment zur Früherkennung von Brustkrebs"
( Dr. J. Kellermann, Programm-verantwortlicher Arzt,
Screeningregion 2, Baden-Württemberg
Sport und Bewegung als Teil der Vorsorge (Ute Michelbach, Leiterin der Physiotherapie Caritas-Krankenhaus)
Brustkrebs vorbeugen durch Ernährung? (Anja Wolf, Diätassistentin, Caritas-Krankenhaus)
Podiumsdiskussion mit den Referenten sowie einer Betroffenen
16:30 Uhr und ca. 19:00 Uhr
Workshop: Selbstuntersuchung der Brust (Regina Almandinger)
 
 

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