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30.11.2012

Caritas beteiligt sich an Prothesenregister

Caritas beteiligt sich an Prothesenregister

Das Caritas-Krankenhaus beteiligt sich als eine von drei Kliniken in Baden-Württemberg an der Pilotphase des neuen bundesweiten Endoprothesenregisters Deutschland EPRD zur Qualitätssicherung bei künstlichen Gelenken.

Das Caritas-Krankenhaus beteiligt sich als eine von drei Kliniken in Baden-Württemberg an der Pilotphase des neuen bundesweiten Endoprothesenregisters Deutschland EPRD. Mit diesem Register werden erstmals in Deutschland die Ergebnisse der Endoprothetik systematisch erfasst, ein Anliegen das von der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter Leitung von Prof. Dr. Eingartner nachdrücklich unterstützt wird. Ziel ist es, eine verlässliche Datengrundlage zu schaffen, um langfristig die Qualität der Produkte beurteilen zu können, das Ergebnis der medizinischen Behandlung zu sichern und die Zahl der Wechseloperationen zu verringern.

Qualitätsmängel frühzeitig erkennbar
Hauptanliegen ist es, mehr über die Standzeit künstlicher Gelenke zu erfahren. Dadurch können plötzliche Veränderungen in der Qualität bekannter Implantate oder Implantationsverfahren bzw. auffällig kurze Standzeiten bei neu eingeführten Produkten oder Verfahren frühzeitig entdeckt werden. Das EPRD hat damit eine Frühwarnfunktion, die dazu dient, die Qualität der endoprothetischen Versorgung zu sichern. Das Register soll zudem für die nationale Forschung eine valide Referenzbasis der bisher erreichten Qualitätsstandards in der Endoprothetik bilden.

Daten werden bundesweit ausgewertet
Die Implantatdaten der teilnehmenden Kliniken und die Abrechnungsdaten der Versicherer gehen in pseudonymisierter Form an die zentrale Registerstelle am BQS Institut für Qualität und Patientensicherheit. Diese Daten werden mit den Informationen aus der neuen Produktdatenbank der Industrie verknüpft, in der alle auf dem deutschen Markt verwendeten Knie- und Hüftendoprothesen erfasst sind. Das EPRD wertet die gewonnenen Daten bezogen auf Krankenhäuser und Hersteller aus und stellt die Ergebnisse jährlich allen teilnehmenden Kliniken sowie den Prothesenherstellern kostenlos zur Verfügung.


Erste Auswertungen 2013
Derzeit befindet sich das EPRD noch im Aufbau. Erste Analysen des EPRD liegen voraussichtlich Ende 2013 vor. Voll funktionsfähig ist ein Endoprothesenregister - das zeigen Erfahrungen aus dem Ausland - nach fünf bis sieben Jahren.


Hoffnung auf Kostenersparnis
Die neue bundesweite Datenbank zur Hüft- und Kniegelenksendoprothetik erspart künftig nicht nur Patienten Leid und Schmerzen, sondern reduziert auch Kosten im Gesundheitswesen. Das belegen Vorbilder aus anderen Ländern. Schweden zum Beispiel betreibt seit Ende der 1970er Jahre ein Endoprothesenregister und hat dadurch die Revisionsrate fast halbiert. Übertragen auf Deutschland kommt das einer Ersparnis von einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag gleich.


Weitere Informationen:
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Chefarzt:
Prof. Dr. Christoph Eingartner, Tel. 07931 58-3001
 
 

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