10.10.2008
Modernste Technik im OP
Noch während der Operation können jetzt hoch auflösende 3-D-Bilder von jeder Stelle des Körpers erstellt werden.
Hochauflösende Bilder noch während der Operation
Für sensible Operationen in Traumatologie und Orthopädie verfügt das Caritas-Krankenhaus künftig über eine neue OP-Einheit, bestehend aus einem 3D-C-Bogen und einem frei tragenden Carbon-Tisch. Dabei wird an einer Schwerlastsäule ein vollständig strahlendurchlässiger Kohlefaser-Tisch installiert, auf dem Patienten bis zu einem Körpergewicht von mehr als 200 Kg gelagert werden können. Mit dem an einem C-Bogen befestigten Röntgengerät ist dadurch jede Stelle des menschlichen Körpers noch im OP gut radiologisch darstellbar, insbesondere auch im Becken- und Wirbelsäulenbereich. Noch während der Operation können so dreidimensionale Bilder in hoher Auflösung generiert werden, die von der Qualität her einer intraoperativen Computertomografie entsprechen. Damit ist eine neue Dimension der intraoperativen Bildgebung erreicht, die es ermöglicht, bereits im OP die Rekonstruktion von Gelenkfrakturen, die Implantatlage an der Wirbelsäule und die Osteosynthese von Beckenverletzungen mit einer Genauigkeit zu überprüfen, die bislang erst postoperativ im CT möglich war. Eventuelle Folgeeingriffe können so vermieden werden.



