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Stabile Pflegequalität: Pflegeeinrichtungen lernen voneinander

Seniorenzentren der Barmherzigen Brüder in Trier und Alf nehmen am Lernprojekt „inQS“ des Kölner Diözesan-Caritasverbandes zur Qualitätsförderung teil. Die Pflegequalität gezielt und kontinuierlich optimieren – dies möchten die Seniorenzentren der Barmherzigen Brüder in Trier und Alf durch gezielte Auswertung eigener Pflegedaten erreichen. Die Einrichtungen, die zur Barmherzige Brüder Trier gGmbH (BBT-Gruppe) gehören, nehmen zur Unterstützung der individuellen Qualitätskontrolle seit 2016 am Lernprojekt „Indikatorengestützte Qualitätsförderung“ (inQS) des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.V. teil.

Das Projekt "inQS" ermöglicht es Pflegeeinrichtungen, Pflegedaten in eine zentrale Online-Datenbank einzugeben, ihre Pflegequalität abzubilden und bundesweit mit anderen Einrichtungen in den Vergleich zu gehen. "Eine der vom Datenvergleich abgeleiteten Maßnahmen ist die gezielte Schulung des Pflegepersonals der Seniorenzentren der Barmherzigen Brüder Trier und Alf in Kinaesthetics und der MAKS-Therapie", sagt Daniel Knopp, Heimleiter des Seniorenzentrums der Barmherzigen Brüder Trier. Die Therapien fördern die Bewegungskompetenz der Bewohner und aktivieren Menschen mit Demenz durch motorische, alltagspraktische, kognitive und spirituelle Übungen (MAKS-Therapie). Somit kann das Pflegepersonal Menschen mit Demenz effektiver dabei unterstützen, dass kognitive und motorische Fähigkeiten länger stabil bleiben.

Neben Strategien, die die Fachkompetenz des Personals stärken, können durch den Datenvergleich auch Strategien zur Minimierung des Sturzrisikos abgeleitet werden. Sind Stürze mit gravierenden Folgen wie andauernde Schmerzen oder eine Fraktur in einer am Projekt teilnehmenden Einrichtung auffallend selten, besteht die Möglichkeit, im Austausch mit dieser Einrichtung auf Ursachenforschung zu gehen. So können Handlungsweisen zur Stärkung der Mobilität von Bewohnern und somit auch zur Minimierung des Sturzrisikos adaptiert werden.

Kurzum eröffnet die Projektteilnahme nach dem Prinzip "voneinander lernen" Lösungswege zur Optimierung der Pflegequalität. Also "wie können wir die Versorgung unserer Bewohnerinnen und Bewohner qualitativ steigern, finanziell leistbar gestalten sowie Angehörige einbinden, um Verbesserungen in der Pflegequalität zu erreichen?", erläutert Daniel Knopp die Ausgangsfragen, für welche über das Projekt "inQS" strategische Maßnahmen erarbeitet werden sollen.

Für die vergleichende Analyse der Pflegequalität werden zehn Messkriterien herangezogen. Darunter solche, die die Qualität in den Bereichen "Erhalt und Verbesserung der Mobilität", "Selbstständigkeitserhalt bei Alltagsverrichtungen", "Dekubitus Entstehung" oder "Unbeabsichtigter Gewichtsverlust" bewerten lassen. Ausgewertet werden die Daten zweimal im Jahr, jeweils rückwirkend für sechs Monate.

Bundesweit nehmen aktuell rund 150 katholische Pflegeeinrichtungen am Projekt teil. Darunter neben den Seniorenzentren in Trier und Alf auch weitere Pflegeeinrichtungen der BBT-Gruppe. "Es ist zurzeit das einzige System, welches ergebnisorientiert arbeitet und die Möglichkeit einer vergleichenden Qualitätsanalyse bietet", so Daniel Knopp.


Ansprechpartner für die Presse:

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier
Anne Britten
Leiterin Stabsstelle Unternehmenskommunikation
Tel. 06 51 208 - 2105
Fax 06 51 208 - 1176
a.britten@bk-trier.de

 
 

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