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75 Jahre Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim

Logo 75 Jahre

In diesem Jahr feiert das Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim sein 75-jähriges Bestehen. Vor 75 Jahren, im Herbst 1946, waren in der ehemaligen Deutschmeister-Kaserne in Bad Mergentheim rund 800 Tbc-kranke Flüchtlinge und Internierte gestrandet. Die US-Militärregierung suchte damals dringend nach einem Verantwortlichen für den Hospitalbetrieb. Der Caritasverband für Württemberg stellte sich dieser enormen Herausforderung: Nach der Übertragung der Kaserne am 29. November wurde schon drei Tage später das Caritas-Krankenhaus offiziell eröffnet.
Heute, 75 Jahre später, ist „das Caritas“ das größte Akutkrankenhaus der Region sowie einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder im Main-Tauber-Kreis. „Die Entwicklung aus einfachsten Anfängen ist beeindruckend: Was mit der Tuberkulose-Klinik für Lungenkranke begann, ist heute ein Haus der Zentralversorgung mit zwölf spezialisierten Fachabteilungen und Instituten, in dem jedes Jahr rund 22.000 Patienten stationär und etwa 46.000 Patienten ambulant behandelt werden“, unterstreicht Michael Raditsch, Hausoberer des Caritas-Krankenhauses. „Von Beginn an gleich geblieben, ist unser Auftrag, sich um die Not der Menschen zu kümmern, die als Patientinnen und Patienten mit ihren Krankheiten und den damit verbundenen Sorgen zu uns kommen.“ Dafür habe das Caritas immer wieder in modernste medizinische Geräte für die Diagnostik und Therapie investiert, neue Gebäude erstellt und zusätzliche Fachabteilungen eingerichtet. „Aber vor allem haben sich im Caritas immer qualifizierte Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger, Therapeuten, Seelsorger, Sozialarbeiter und engagierte Mitarbeitende aus vielen Berufsgruppen mit hoher fachlicher Kompetenz und mit großem persönlichen Einsatz und menschlicher Zuwendung um die Versorgung der Patienten gekümmert“, betont Raditsch.

Unsere Meilensteine

29.11.1946Die US-Militärregierung übergibt das Hospital an den Caritasverband Württemberg
02.12.1946Offizielle Eröffnung des Caritas-Krankenhauses
1947Deutschordensschwestern, Borromäerinnen, Rot-Kreuzschwestern, Caritasschwestern und Barmherzige Brüder beginnen mit dem Aufbau des Krankenhauses
18.5.1947Einweihung der „Not“-Kirche (früh. Stallgebäude)
23.6.1947Gründung der Fachabteilung Innere Medizin
1948Gründung der Fachabteilung Orthopädie
Okt. 1949Erster Kurs der Krankenpflegeschule beginnt
18.4.1951Einweihung der ersten Großküche
15.3.1963Eigentumsübergabe: Kauf durch den Caritasverband Württemberg
1962-1967Umbaumaßnahmen in den Häusern: zeitgemäßer Patientenzimmer, Aufzüge, Funktionsräume, Kesselhaus, Apotheke, Zentrallabor, Physikalische Therapie und Bau eines unterirdischen Versorgungsganges
7.10.1968Einweihung neue Innere Medizin St. Hildegard
1971Gründung eines Konvents für indische Anbetungsschwestern
1972Gründung Nuklear-Medizinische Abteilung; neue Verteilerküche
1973Eröffnung des Personalwohngebäudes Haus Baumgärtner
1974Eröffnung der Hauptfachabteilung Urologie
1975Einweihung der Krankenhauskirche „Maria –Heil der Kranken“
1976Eröffnung der Fachabteilung Frauenklinik
1977Eröffnung der Kinderklinik in eigens errichtetem Gebäude
1977Caritas wird Akademisches Lehrkrankenhaus (im Lehrverbund)
1977Eröffnung des Personalgebäudes Haus Rigler mit Unterrichtsräumen
1978Eröffnung der Fachabteilung Anästhesiologie
1978Eröffnung der Fachabteilung Radiologie und Nuklearmedizin
1979Einrichtung der Fachabteilung Nephrologie/Dialyse
1982/83Eröffnung der neuen Küche, Cafeteria und Lager
1984Eröffnung der Pathologie
1989Caritas übernimmt Trägerschaft für Kreiskrankenhaus mit Chirurgie
1990Einrichtung Zentrallabor
1992Eröffnung der Fachabteilung Neurologie
28.9.93Spatenstich zum Caritas-Neubau
23.6.94Brandkatastrophe im Caritas
Sept. 94Grundsteinlegung zum Zentralen Funktionsneubau
17.10.1997Einweihung Zentraler Funktionsneubau
1998Chirurgie zieht aus der Wachbacher Straße in neues Bettenhaus D
2001Rochus-Krankenhaus zieht in neues Bettenhaus E
2006Der Barmherzige Brüder Trier e. V. wird Mehrheitsgesellschafter
2008/2009Einrichtung der Krebszentren: Darmzentrum, Prostatzentrum, Brustzentrum
2009Eröffnung Neubau Kindertagesstätte
April 2010Eröffnung Palliativeinheit
Mai 2011Einweihung Neubau Mutter-Kind-Zentrum
Juli 2011Einweihung Neubau Strahlenklinik
2012Caritas wird Teil der Gesundheitsholding Tauberfranken
Jan 2012Einweihung neues Herzkatheterlabor mit 3-D-Technik
2013/2014Neue Geräte für interventionelle Diagnostik und Therapie in der Gefäßmedizin, Urologie und Gynäkologie
Nov. 2015Eröffnung Psychiatrische Tagesklinik
2015Einrichtung Aufwachraum 24 (als Intermediate Care)
2016Einrichtung Ambulantes OP-Zentrum
Sommer 2016neue Wahlleistungsstationen mit Hotelkomfort
November 2016zweites Herzkatheterlabor mit neuester Technik eingerichtet
Feb. 2017Auszeichnung als MS-Schwerpunktzentrum
März 2017Zertifizierung als Onkologisches Zentrum Tauberfranken (OZT) durch die Deutsche Krebsgesellschaft
Sept. 2017Caritas wird Anlaufstelle für Mammographie-Screening
Dez. 2017Zertifizierung als Alterstrauma-Zentrum
2018Umbau und Neuausstattung der Endoskopie
Nov. 2018NIDA: digitale Vernetzung mit den Rettungsdiensten in der Notfallversorgung
Jan 2019Neue Cafeteria wird nach Umbau eröffnet
08.02.2020Erster Kontakt mit Corona-Verdachtsfall im Caritas-Krankenhaus
26.02.2020Erste Sitzung COVID-Krisenteam im Caritas-Krankenhaus
Juli 2020Zertifizierung als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung
Dez 2020Neubau Logistikzentrum startet
01.04.2021Start der Interdisziplinären Frühförderstelle für Kinder mit besonderem Förderbedarf
10.04.2021Das neue Zytostatika-Labor wird in Modulbauweise errichtet

75 Jahre - 75 Menschen

Michael Raditsch, Hausoberer

Rebecca Süß, Gesundheits- und Krankenpflegerin

Dr. Johanna Palzer und Christoph Grohmann, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Detlef Janßen, Technischer Leiter

Sabine Retzbach, Patienteninformation

Burak Karaarslan

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