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Siegel für hohe Qualität bei Hernien-Operationen

Herniensiegel

Das Caritas-Krankenhaus hat das Siegel für qualitätsgesicherte Hernienchirurgie von der Deutschen Herniengesellschaft erhalten. Damit wird bestätigt, dass in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie  auf  hohem Niveau qualitätsgesichert Leistenbrüche sowie Bauchwandbrüche, z. B. Nabel- und Narbenbrüche, behandelt werden.

Eine Hernie (= Bruch) ist eine krankhafte Bauchwandlücke, bei der immer die Gefahr der Einklemmung von Bauchinhalt (etwa des Dünndarms) besteht. Nur durch eine Operation kann dieses Risiko beseitigt werden und eine Heilung erfolgen. Andere Behandlungsformen, z. B. das Tragen eines Bruchbandes sind nicht geeignet, die Einklemmung von Bauchorganen zu verhindern. Nicht operierte Brüche können im Laufe der Zeit sehr groß werden.

In der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im Caritas-Krankenhaus unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Peter Baier werden derzeit rund 270 Hernien jährlich operiert. Dabei setzen wir vor allem die laparoskopische Technik ein: 80 % der Leistenhernien werden heute endoskopisch operiert, die anderen Hernien in circa 20 %. der Fälle. Gleichzeitig hat sich das Caritas-Krankenhaus auf die Behandlung von komplizierten Fällen und Rezidiven spezialisiert, die zunehmend von den Nachbarkrankenhäusern zugewiesen werden. Die Zahl der Hernienfälle stieg alleine im Jahr 2013 um 20 %.

Das Caritas-Krankenhaus lässt die Qualität seiner Hernienoperationen kontinuierlich durch die Deutsche Herniengesellschaft überprüfen; dies erfolgt über die HERNIAMED Qualitätssicherungsstudie. Dorthin übermitteln die Chirurgen mit dem Einverständnis der Patienten die Daten in anonymisierter Form. HERNIAMED wertet die Daten aus und arbeitet sie wissenschaftlich auf. Die operierten Patienten werden nach einem und nach fünf Jahren erneut kontrolliert. Qualitätsindikatoren sind neben der Häufigkeit postoperativer Komplikationen, die Rate an Rezidiven bzw. der langfristigen Heilung der Bruchkrankheit und vor allem auch die Häufigkeit unerwünschter Nebenwirkungen der Operation, hier im Besonderen die Zahl der Patienten mit chronischen Schmerzen und möglicher Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die ausgewerteten Daten werden an die Krankenhäuser zurückgemeldet und geben so die Möglichkeit, die Arbeit zur Verbesserung der Qualität für unsere Patienten zu überprüfen.

 

Wir sind für Sie da

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie:

Herniensprechstunde,  Telefon 07931 58-3158

 
 
 
 
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