Leistungen / Schwerpunkte

Herzkatheter

Diagnostik bei koronarer Herzerkrankung, Herzfehlern (Vitien) und Lungengefäßerkrankungen. Die Linksherzkatheteruntersuchung umfasst die Darstellung der linken Herzkammer (Lävokardiographie), Beurteilung der Hämodynamik und Koronarangiographie (Darstellung der Herzkranzgefäße), Herzmuskelbiopsie, Rechtsherzkatheter und Druckdrahtmessungen.

PTCA: Perkutane transluminale Koronarangioplastie - Ballonaufweitung von Verengungen der Koronararterien.

Stentimplantation: Einbringen einer beschichteten oder unbeschichteten Gefäßstütze in ein verengtes Herzkranzgefäß.

Die PTCA wird rund um die Uhr angeboten, so dass jeder Notfall (z. B. akuter Herzinfarkt oder instabile Angina pectoris) jederzeit sofort behandelt werden kann. Für Notfälle (z. B. Patienten mit kardiogenem Schock) steht die Möglichkeit der intraaortalen Ballonpumpe zur Verfügung. Bei entsprechender Indikation besteht auf Grund der guten Kooperation die Möglichkeit, die Patienten zur herzchirurgischen Versorgung sofort in ein entsprechendes Zentrum zu verlegen (Universitätsklinik Heidelberg, Universitätsklinik Würzburg, Herzchirurgie Bad Neustadt/Saale). 

 

Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) des Herzens

Diese Untersuchungen werden in Zusammenarbeit mit der Radiologie an einem modernen 64-Zeilen-CT-Scanner bzw. einem 1,5 Tesla MR-Scanner durchgeführt.


 

Herz-Ultraschall

Die Routineuntersuchungen erfolgen an einem hochmodernen, voll ausgerüstetem Ultraschallgerät: TTE (transthorakale Echokardiographie), TEE (transösophageale Echokardiographie über die Speiseröhre). Stress-Echokardiographie zur Diagnostik von kardialen Durchblutungsstörungen und Kontrast-Echokardiographie (Nachweis von Kurzschlüssen im Herzen. Dopplersonographische und farbdopplersonographische Verfahren gehören routinemäßig zu den genannten Untersuchungen. 

 

Gefäß-Ultraschall

Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße (z.B. Patienten mit drohendem Schlaganfall), der extremitätenversorgenden Gefäße (z.B. periphere arterielle Verschlusskrankheit ), der Körperschlagader (z.B. Aneurysma der thorakalen Aorta oder der Bauchaorta), der Nierenarterien bei Bluthochdruck und der Beinvenen (z.B. Thrombosen).

 

Elektrokardiographie (EKG) / Blutdruckuntersuchungen

  • Ruhe-EKG
  • Belastungs-EKG (halbsitzende Fahrradergometrie)
  • 24-Stunden-Langzeit-EKG
  • 24-Stunden-Blutdruckmessung
  • Ereignis-Rekorder
  • Kipptischuntersuchung
     

Herzschrittmacher und implantierbare Defibrillatoren

Jährlich ca. 100 Neuimplantationen gemeinsam mit den Chirurgen unseres Hauses. Schrittmacherkontrolle und Programmierung von Modellen verschiedener Hersteller. Implantation von jährlich ca. 15-20 automatischen Cardioverter-Defibrillatoren (ICD). Ambulante Kontrolle von ICD-Modellen. Ambulante Kontrolle von biventrikulären Schrittmachern.



Myokardszintigraphie

Nuklearmedizin



Pneumologie

Wir behandeln schwerpunktmäßig Patienten mit Erkrankungen der Lungen und der Atemwege. Dazu zählen Bronchialasthma, chronische Bronchitis, Lungenemphysem, Lungenkrebs (Bronchialkarzinom), Lungenfibrosen und Lungenentzündungen, aber auch die Erkrankungen des Rippenfells (Pleuraerkrankungen).

Ferner kümmern wir uns um Menschen, deren Atemmuskulatur versagt. Ihnen können wir durch Einleitung einer Beatmung, auch für den häuslichen Bereich, helfen.



Lungenfunktionsdiagnostik

  • Spirometrie
  • Bodyplethysmographie
  • CO-Diffusionsmessung
  • Funktionsmessung der Atempumpe
  • Spiroergometrie
  • Thoraxsonographie

     

Schlaflabor

Mit mehreren tragbaren Geräten (Screening, Polygraphie) und drei fest installierten Meßplätzen (Polysomnographie) können wir die gesamte Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen durchführen.

 

Endoskopie

  • Flexible und starre Bronchoskopie
  • Broncho-alveoläre Lavage (BAL)
  • Lungen- und Bronchialbiopsien
  • Stent-Implantationen, Argon-Plasma-Beamer-Therapie
  • Internistische Thorakoskopie, Pleurodese

Hämatologie / Onkologie

In Zusammenarbeit mit dem Onkologie-Schwerpunkt unseres Hauses führen wir in unserer Klinik die erforderlichen Untersuchungen bei Patienten mit Bluterkrankungen und Tumoren durch. Schwerpunktmäßig betreuen wir Patienten mit Tumoren der Lungen (Lungenkrebs).

Die erforderlichen Therapien (Chemotherapie) werden an unserer Klinik stationär oder ambulant durchgeführt. Wenn eine Strahlentherapie erforderlich ist, erfolgt diese meist in Zusammenarbeit mit der "Strahlentherapie Tauber Franken" auf dem Gelände des Caritas-Krankenhauses. Bezüglich einer operativen Behandlung von Patienten mit Bronchialkarzinomen arbeiten wir mit der Fachklinik Löwenstein, der Thoraxklinik Heidelberg sowie Kliniken in Würzburg zusammen.

Zur Planung der Behandlungen finden regelmäßig onkologische Konsile mit Spezialisten der Universität Heidelberg (Medizinische Klinik und Poliklinik V) statt. Es besteht auch eine enge Zusammenarbeit mit den Hämatologen der medizinischen Poliklinik der Universität Würzburg.
 

Internistische Intensivmedizin

Es stehen 14 Betten zur Verfügung. Die mittlere Verweildauer auf der Intensivstation beträgt 2,3 Tage. Ungefähr 2000 Patienten werden jährlich auf der Intensivstation versorgt. Dieser Schwerpunkt befasst sich mit der Diagnostik und Therapie von Patienten mit akuten und lebensbedrohlichen Erkrankungen. Hierzu zählen akute Atemnotzustände, Kreislaufschock, Herzstillstand, Lungenembolie, verschiedene Organversagen, Stoffwechselkrisen, akute Blutungen und Schlaganfälle. Einen besonderen Stellenwert hat für uns das akute Koronarsyndrom, also der drohende oder bereits eingetretene Herzinfarkt. Hier streben wir eine möglichst frühe invasive Abklärung durch Herzkatheteruntersuchung und nach Möglichkeit eine Wiedereröffnung und Aufdehnung des betroffenen Herzkranzgefäßes im Herzkatheterlabor an. Neben einem technisch hoch ausgerüstetem Monitoring zur Überwachung von Kreislauf und Atmung stehen uns sämtliche intensivmedizinischen Verfahren zur Verfügung wie Rechtsherzkatheter, PiCCO Messung, intraarterielle Blutdruckmessung, moderne Beatmungsformen mit und ohne Intubation sowie verschiedene Nierenersatzverfahren. Für Patienten mit kardiogenem Schock besteht die Möglichkeit der intraaortalen Ballongegenpumpe (IABP). Bei Patienten mit Lungenversagen steht uns ein extrakorporaler Lungenersatz (ILA) zur Verfügung. Aufgrund der hohen Spezialisierung ist eine sehr enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Medizinischen Klinik 2 und 3, der Chirurgie, der Neurologie, der Anästhesie und der Radiologie selbstverständlich.

Operation
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