Religiöse Erziehung im Dialog mit Kindern und Eltern

Gottesdienste und andere Begegnungen in der Kita St. Monika

Fragen
Aktuelle Planung:

Zur Reflektion der Planung und Gestaltung der kindorientierten Gottesdienste trafen sich die alle Mitarbeitenden am 29.11. mit Pfarrer Kieren-Ehses unserem theologischen Begleiter. Wir werteten die bisherige Planung aus und diskutierten über Möglichkeiten und Inhalte. Als eines der Ergebnisse werden wir ab 2012 zu Jahresbeginn eine gemeinsame Planung auch mit der zweiten Kita des Trägers, Kita St. Martin besprechen, damit wird gewährleistet, dass die Gestaltung der Gottesdienste situationsorientiert, machbar, koordiniert und transparent umgesetzt wird.

Ebenfalls geplant ist die Revision des religiösen Konzepts der Kita, bestehend seit


Auszug aus dem religiösen Konzept: Seite 15

Zur Entstehung und den Grundlagen des Eltern-Erzieher-Kreises
Als sich unser Eltern-Erzieher-Kreis 1997 erstmals mit interessierten Eltern traf, beschäftigten wir uns erst einmal mit den beiden Fragen: Warum bin ich heute hier?
Welche Erfahrungen habe ich (als Kind) mit Gottesdiensten gemacht?

Für Sie ist es vielleicht interessant zu lesen, welche Gedanken sich dieser Kreis damals zu diesen Fragen machte, die Grundlage für unsere weitere Planungsarbeit wurde:
Warum bin ich heute hier?
Welche Erfahrungen habe ich (als Kind) mit Gottesdienste gemacht?
Kindern einen Zugang zum Glauben ermöglichen
„richtige“ Kindergottesdienste sind oftmals zu steif
Meine Kinder sollen den Gottesdienst als etwas schönes erleben
Als Kind: Singen schön, sonst langweilig
Weil ich von dem Buch: „Die Maus im Dom“ sehr angetan bin
Gottesdienste gehören zum Feiertag, sie verkünden und erklären die Bibeltexte
Etwas in Gemeinschaft tun (Glauben leben)
 
         
Die Kinder werden heute mehr einbezogen, z.B. Vater unser um den Altar
die primären Ansatzpunkte. Religiöse Erziehung erfolgt auch immer als interreligiöses Geschehen, indem  

 
Kleine Anekdote: Pfarrer Kieren-Ehses zog sich zu einem Krabbelgottesdienst in der Krippengruppe vor den Kinder sein Gewand an. Die Kinder fragten, wer er sei. Da sein Name zu lang und kompliziert für die Kinder ist, sagte er: "Ich bin der Hans".

Ein Kind zu einem späteren Zeitpunkt, als man sich begegnete: "Du bist der Hans!"
 

 
Verständnis von religiöser Erziehung
Religiöse Erziehung geschieht dadurch, dass ausdrücklich in Worten, Bildern, Symbolen, Riten und Gesten und indirekt durch das tägliche Umgehen miteinander mit der Glaubenswelt einer Religion vertraut gemacht wird. Dabei sind die Fragen, die Beobachtungen, Erfahrungen der Kinder und das, was sich in ihrem Leben abspielt, die primären Ansatzpunkte. Religiöse Erziehung erfolgt auch immer als interreligiöses Geschehen, indem die anderen Religionen, die es in unserer Gesellschaft gibt, in den Blick genommen werden. Für die religiöse Erziehung ist die Person der Erzieherin und ist der Bezug zum religiösen Umfeld (...) von zentraler Bedeutung.“
(Regenbogen Nr. 28, 2/2001, S. 34)

Kindergottesdienste in der Kindertagesstätte St. Monika
 
Grundlegendes Ziel des Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrages unserer Kindertagesstätte ist eine ganzheitliche Erziehung, in der das Kind mit seinen individuellen Entwicklungsbedürfnissen und Interessen und seinen sozialen Lebensbezügen im Mittelpunkt aller Bemühungen steht. In diesen Erfahrungs- und Lernprozessen soll religiöse Erziehung, welche sich am christlich geprägten Welt- und Menschenbild orientiert, wirksam werden.
 
Um diesen religiösen Erziehungsauftrag, der in die tägliche Gruppenarbeit einfließt, zu erweitern und den Eltern die Möglichkeit zu geben, daran mitzuwirken und Anteil zu nehmen, haben wir 1997 einen Eltern-Erzieher-Kreis ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit von Eltern, Erzieherinnen und eines Theologen Pfarrer Kieren-Ehses werden kindgerechte Gottesdienste vorbereitet und durchgeführt.
 
Die Gottesdienste sind in kleinem, für die Kinder überschaubarem Rahmen angelegt, in denen sie religiöse Inhalte im Singen, Spielen und Mitmachen in anschaulicher Weise begreifen können.
Lesen und Zuhören
Maria im Flur